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	<title>beim wort genommen &#187; Nebenbei bemerkt</title>
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	<description>weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</description>
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		<title>Nächste Woche hat Ungarn keine Probleme mehr</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 22:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus einem Interview der Welt mit dem FIDESZ-Europaparlamentarier József Szájer, der im vergangenen Jahr an der Ausarbeitung der neuen Verfassung mitgewirkt hat: Welt Online: Wenn alles so klar und unproblematisch ist, dann haben die Ungarn ganz offenbar ein Problem der Vermittlung… Szajer: Ja, man kann das wohl als Morbus Hungaricus bezeichnen. Unsere Außendarstellung ist in [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2012/01/23/nachste-woche-hat-ungarn-keine-probleme-mehr/">Nächste Woche hat Ungarn keine Probleme mehr</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13828113/Die-Kritik-an-Ungarn-ist-von-Dummheit-gepraegt.html">Interview</a> der Welt mit dem FIDESZ-Europaparlamentarier József Szájer, der im vergangenen Jahr an der Ausarbeitung der neuen Verfassung <a href="http://www.euractiv.de/europa-2020-und-reformen/artikel/szajer-zu-ungarns-neuer-verfassung-ein-erhebendes-gefhl-004694">mitgewirkt </a>hat:</p>
<blockquote>
<p>Welt Online: Wenn alles so klar und unproblematisch ist, dann haben die Ungarn ganz offenbar ein Problem der Vermittlung…</p>
<p>Szajer: Ja, man kann das wohl als Morbus Hungaricus bezeichnen. Unsere Außendarstellung ist in vielen Dingen ungünstig.</p>
<p>Welt Online: Wann denken Sie, werden alle Probleme ausgeräumt sein? </p>
<p>Szajer: Nächste Woche.[...]
</p></blockquote>
<p>Ach so. Na dann.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2012/01/23/nachste-woche-hat-ungarn-keine-probleme-mehr/">Nächste Woche hat Ungarn keine Probleme mehr</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>NATO-Bericht zu Cyber-Angriffen: Armenien mit Spaten vom Netz getrennt</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2011/06/08/nato-bericht-zu-cyber-angriffen-armenien-mit-spaten-vom-netz-getrennt/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 17:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die NATO ist immer noch für Überraschungen gut: Im aktuellen Bericht von Lord Jopling über das Internet, die Hacker-Gruppe Anonymous und die Gefahr von Cyber-Angriffen steht – wenig Interessantes. … Ich habe mich durch die insgesamt 70 Absätze gelesen, in denen es um Geheimhaltung im Informationszeitalter geht, um digitalen (H)A(-c)ktivismus, Cyber-Attacken und die Verteidigung gegen [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/06/08/nato-bericht-zu-cyber-angriffen-armenien-mit-spaten-vom-netz-getrennt/">NATO-Bericht zu Cyber-Angriffen: Armenien mit Spaten vom Netz getrennt</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NATO ist immer noch für Überraschungen gut: Im <a href="http://www.nato-pa.int/default.asp?SHORTCUT=2443" target="_blank">aktuellen Bericht von Lord Jopling</a> über das Internet, die Hacker-Gruppe Anonymous und die Gefahr von Cyber-Angriffen steht – wenig Interessantes.</p>
<p align="center">…</p>
<p>Ich habe mich durch die insgesamt 70 Absätze gelesen, in denen es um Geheimhaltung im Informationszeitalter geht, um digitalen (H)A(-c)ktivismus, Cyber-Attacken und die Verteidigung gegen Cayber-Attacken.<br />
Vieles ist bekannt, wenn man sich hin und wieder mit dem Netz beschäftigt. Cablegate wird mitsamt der Entstehungsgeschichte beschrieben. Und wer oder was Anonymous ist und sind, wird genauso erklärt wie die Funktionsweise von Bot-Netzwerken und DDoS-Angriffen.</p>
<p><span id="more-1150"></span></p>
<p>Weil der Bericht, anders als erwartet, in seiner nüchternen Präzision nicht für eine journalistische Zuspitzung auf die eine knallige Kernaussage taugt, habe ich stattdessen die für mich interessantesten Abschnitte kopiert und teilweise kommentiert. Streng subjektiv, ohne jeden Blick auf Nachrichtenfaktoren oder Dramaturgie. Man darf diesen Artikel vielleicht als Analogie zur Publikation von wissenschaftlichen Studien sehen, denen keine bahnbrechende Erkenntnis gegönnt war. </p>
<p>Andererseits: Wer wusste schon, dass ein Spaten genügt, um das Internet in einem Land zu 90% lahm zu legen?</p>
<p align="center">…</p>
<p>Welche Gegenmaßnahmen haben die Behörden in den USA ergriffen, um Massenleaks wie den der Botschafts-Depeschen künftig zu unterbinden?</p>
<blockquote><p>17. The US DoD conducted an internal 60-day review of security procedures. It also disabled the usage of different storage media and the capability to write or burn removable media on DoD classified computers.</p></blockquote>
<p>Ich wusste ja noch nicht einmal, dass so etwas möglich ist. Das war aber natürlich nicht alles:</p>
<blockquote><p>The Defense Information Systems Agency has also launched a new Host-Based Security System, which is meant to monitor software and policy rules in order to spot suspicious behaviour and alert responsible authorities. For example, the software should set off an alarm if large quantities of data are being downloaded. Today, approximately 60% of SIPRNet is protected by the software.</p></blockquote>
<p>Ein wenig verzweifelt, weil unmöglich effektiv, muten dagegen andere Maßnahmen an:</p>
<blockquote><p>18. […] Following the leaks, the US Air Force has blocked its employees’ access to at least 20 websites containing the leaked documents such as “The New York Times” and “The Guardian”. The Pentagon prohibited its employees to access the WikiLeaks website on government computers “because the information there is still considered classified”. Eventually, the administration banned hundreds of thousands of federal employees[…] from accessing the site. The Library of Congress, one of the world’s biggest libraries, also issued a statement saying that it would block WikiLeaks.</p></blockquote>
<p>Mit einer seltsamen Argumentationsfigur wendet sich der Berichterstatter gegen die Forderung nach absoluter Transparenz der Regierungen. </p>
<blockquote><p>21. That said, the Rapporteur believes that […] military and intelligence operations simply cannot be planned and consulted with the public […] The government, and especially its security agencies, must have the right to limit access to information in order to govern and to protect. This is based on the premise that states and corporations have the right to privacy as much as individuals do and that secrecy is required for efficient management of the state institutions and organizations.</p></blockquote>
<p>Man kann hier zustimmen oder nicht, und die auf das Argument, das auf die Fähigkeit zur Durchsetzung gemeinhin anerkannter Staatsaufgaben abzielt, ist durchaus gültig; aber einem Abstraktum wie dem Staat quasi naturrechtlich argumentierend das gleiche Recht auf Privatsphäre zuzusprechen wie  Individuen, mutet doch seltsam an.</p>
<p>Interessante Einschätzung der Fähigkeiten von Anonymous (sofern man einem Label, das derart lose Aktivisten bündelt, sinnvoll Fähigkeiten attestieren kann):</p>
<blockquote><p>25. Observers note that Anonymous is becoming more and more sophisticated and could potentially hack into sensitive government, military, and corporate files. According to reports in February 2011, Anonymous demonstrated its ability to do just that. After WikiLeaks announced its plan of releasing information about a major bank, the US Chamber of Commerce and Bank of America reportedly hired the data intelligence company HBGary Federal to protect their servers and attack any adversaries of these institutions. In response, Anonymous hacked servers of HBGary Federal’s sister company and hijacked the CEO’s Twitter account.</p></blockquote>
<p>Es schließt sich eine Feststellung an, die man durchaus <a href="http://www.thinq.co.uk/2011/6/1/nato-report-threatens-persecute-anonymous/" target="_blank">als Drohung lesen</a> kann:</p>
<blockquote><p>It remains to be seen how much time Anonymous has for pursuing such paths. The longer these attacks persist the more likely countermeasures will be developed, implemented, the groups will be infiltrated and perpetrators persecuted.</p></blockquote>
<p>Während einige Hacker aus China in der Lage waren, 25 Terrabyte an Daten von Servern des Pentagon zu laden – was ebenfalls bemerkenswert ist –, sieht der Berichterstatter den islamistischen Terrorismus noch nicht als relevanten Spieler im Netz:</p>
<blockquote><p>33. From what we know today, terrorist groups such as al Qaeda do not yet have the capability to carry out such attacks</p></blockquote>
<p>Neu war mir, dass die russischen Invasion in Georgien im Sommer 2008 von einem Cyber-Angriff begleitet worden war; hier eher undiplomatisch als implizite Unterstellung formulier, Russland habe sein konventionelles Vorgehen dergestalt flankiert:</p>
<blockquote><p>37. Another significant DDoS attack was launched against Georgia in the summer of 2008. This is of note due to the fact that it was coupled with the use of conventional military force, something that a number of experts predict will occur more often in the future. Georgia blamed Russia for the attack only for Russia to deny any involvement.</p></blockquote>
<p>Vormerken:</p>
<blockquote><p>46. NATO conducts annual exercises aimed at enhancing an understanding of NATO’s cyber defence capabilities and identifying areas for improvement. This year’s exercise, Cyber Endeavor will take place on 5-22 September in Grafenwöhr, Germany.</p></blockquote>
<p>Der Berichterstatter plädiert außerdem dafür, völkerrechtlich verbindlich zu klären, welche Cyberangriffe als Kriegshandlungen zu gelten haben, welche Ziele legitim sind und welche nicht. Das wäre nichts anderes als eine Erweiterung des klassischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsv%C3%B6lkerrecht">Kriegsvölkerrechts</a> auf das Internet – interessant zu sehen, wie stark diese Normen der akzeptablen Kriegsführung doch wirken:</p>
<blockquote><p>58. On the global level, NATO should support initiatives to negotiate at least some international legal ground rules for the cyber domain. This framework must discourage the cyber arms race and define “thresholds” above which attacks constitute an act of war. International law should clearly prohibit the use of cyber attacks against civilian infrastructures. The principles of international law should also recognize indirect responsibility of a state to ensure that its territory is not used by non-state actors to launch attacks against a third country. If a country systematically fails to ensure that or provides sanctuary for perpetrators, it should be considered as breaching international law and should face sanctions.</p></blockquote>
<p>Der Berichterstatter hält die Ausrufung des Bündnisfalls bei Cyber-Angriffen für denkbar:</p>
<blockquote><p>65. The Rapporteur believes that the application of Article 5 should not be ruled out, given that new developments in cyber weapons such as Stuxnet might eventually cause damage comparable to that of a conventional military attack.</p></blockquote>
<p>Folgenden Absatz fand ich sehr bemerkenswert, weil er eindrucksvoll verdeutlicht, wie wenig nötig ist, nicht um das Internet als Ganzes, aber doch um relevante Teile für den gewöhnlichen Nutzer zum Zusammenbruch zu bringen:</p>
<blockquote><p>66. Most long-haul fibre-optic cables reach land at obvious choke points, which make them susceptible to attack or damage. Of note is the choke point for transatlantic cables Widemouth Bay, Cornwall, in the UK, where four major EU US cables reach land.[77] This area has reportedly been designated “vital to US security” because of these cables.</p>
<p>Meanwhile, the vast majority of the physical cables that connect the United States and Asia run through the Luzon Strait choke point between Taiwan and the Philippines.[79] Cables in the Malacca Strait are also congested, and island NATO members and partners, like Iceland, Japan and Australia, are particularly vulnerable.[80] To date, the best form of protection for these sub-surface cables has been their anonymity. However, sometimes this is not enough, as highlighted by the fact that 75% of Internet capacity between Europe and a large part of Asia was temporarily lost when, in 2008, ships off the Egyptian coast severed two inter-continental fibre-optic cables by dragging their anchors.[81] A Georgian woman denied 90% of Armenians access to the Internet for 5 hours when she inadvertently cut through a cable with her spade.</p></blockquote>
<p>Und in einem NATO-Bericht fast unerwartet, folgt am Ende der Hinweis, es gehe nicht ohne ausreichende demokratische Kontrolle. </p>
<blockquote><p>69. That said, the Rapporteur wishes to emphasize that all necessary security measures should not cross the line where they would violate the fundamental principles and values cherished by the nations of the Euro-Atlantic community. It is also important for our national security interests: since the cyber domain is to a large extent governed by the people, it is important to win the moral support of the majority of the virtual community. In order to prevent the abuse by the governments, stricter security rules should be accompanied by measures ensuring democratic oversight.</p></blockquote>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/06/08/nato-bericht-zu-cyber-angriffen-armenien-mit-spaten-vom-netz-getrennt/">NATO-Bericht zu Cyber-Angriffen: Armenien mit Spaten vom Netz getrennt</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nicht ein Mensch stirbt, ein Symbol wird beseitigt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 12:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Grundrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Welche Folgen die Konstruktion eines Menschen als etwas Nicht-Menschliches haben kann, verdeutlich schön die Argumentationsfigur von John Kornblum, gefunden im Hamburger Abendblatt: Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, verteidigte dagegen die Äußerung Merkels. &#8220;Diese Ethik-Debatte geht an der Sache vorbei&#8221;, sagte Kornblum dem Abendblatt. &#8220;Es geht nicht darum, dass man sich über den Tod [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/05/06/nicht-ein-mensch-stirbt-ein-symbol-wird-beseitigt/">Nicht ein Mensch stirbt, ein Symbol wird beseitigt</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Folgen die Konstruktion eines Menschen als etwas Nicht-Menschliches haben kann, verdeutlich schön die Argumentationsfigur von John Kornblum, gefunden im <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1878265/Darf-man-sich-ueber-Bin-Ladens-Tod-freuen.html">Hamburger Abendblatt</a>:</p>
<blockquote><p>Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, verteidigte dagegen die Äußerung Merkels. &#8220;Diese Ethik-Debatte geht an der Sache vorbei&#8221;, sagte Kornblum dem Abendblatt. &#8220;Es geht nicht darum, dass man sich über den Tod eines Menschen freut, man ist vielmehr froh, dass dieses Symbol des Terrors jetzt beseitigt worden ist.&#8221; </p></blockquote>
<p>Auf den Menschen kommt es nicht an, nein, wer würde sich schon über den Tod eines Menschen freuen? Sich über den Tod eines Menschen zu freuen, das gilt in den westlichen Gesellschaften nach wie vor als falsch. Das Symbol des Terrors aber, das muss weg; es stirbt natürlich auch nicht, sondern es wird beseitigt, und darüber darf man sich freuen. In dem Moment, in dem der Mensch also kein Mensch mehr ist, sondern etwas anderes, ein Symbol zum Beispiel, die Inkarnation einer Eigenschaft vielleicht (&#8220;das Böse&#8221;), in dem Moment fällt das Freude-Verbot.</p>
<p>Das sollte sich vor Augen halten, wer sich beteiligt an der Konstruktion von Menschen als Nicht-Menschen.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/05/06/nicht-ein-mensch-stirbt-ein-symbol-wird-beseitigt/">Nicht ein Mensch stirbt, ein Symbol wird beseitigt</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Obama zu Haftbedingungen von Manning: &#8220;Angemessen und Standard&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Manning]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Stolpere soeben bei der NY Times über folgende Aussagen von Barack Obama zu den Haftbedingungen von Bradley Manning: “With respect to Private Manning, I have actually asked the Pentagon whether or not the procedures that have been taken in terms of his confinement are appropriate and are meeting our basic standards. [...] They assure me [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/03/16/obama-zu-haftbedingungen-von-manning-angemessen-und-standard/">Obama zu Haftbedingungen von Manning: &#8220;Angemessen und Standard&#8221;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stolpere soeben bei der NY Times über folgende Aussagen von Barack Obama zu den Haftbedingungen von Bradley Manning:</p>
<blockquote><p>
“With respect to Private Manning, <strong>I have</strong> actually <strong>asked the Pentagon whether</strong> or not <strong>the procedures</strong> that have been taken in terms of his confinement <strong>are appropriate and are meeting our basic standards</strong>. [...] <strong>They assure me that they are</strong>.”</p>
<p>“I can’t go into details about some of their concerns, [...] but some of this has to do with Private Manning’s safety as well.”
</p></blockquote>
<p><em>[Hervorhebung von mir]</em></p>
<p>Keine weiteren Fragen, Mr. President.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/03/16/obama-zu-haftbedingungen-von-manning-angemessen-und-standard/">Obama zu Haftbedingungen von Manning: &#8220;Angemessen und Standard&#8221;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bosbach argumentiert</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 13:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bosbach]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich zitiere aus der FAZ: Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (CDU) geht davon aus, dass die Affäre um Guttenberg der Union bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht schaden wird. „Das beeinflusst die Menschen in ihrer Wahlentscheidung nicht“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Es werde ja nicht über Guttenberg abgestimmt, sondern über die Zusammensetzung [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/03/03/bosbach-argumentiert/">Bosbach argumentiert</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich <a href="http://www.faz.net/s/Rub1ED0C280BBA14ACAB16800E2F760DF3E/Doc~E3C45FB0C4B9A4D3593959E209791B5CA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">zitiere aus der FAZ</a>:</p>
<blockquote><p>Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (CDU) geht davon aus, dass die Affäre um Guttenberg der Union bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht schaden wird. „Das beeinflusst die Menschen in ihrer Wahlentscheidung nicht“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. <strong>Es werde ja nicht über Guttenberg abgestimmt, sondern über die Zusammensetzung der Länderparlamente<sup class='footnote'><a href='#fn-1018-1' id='fnref-1018-1' onclick='return fdfootnote_show(1018)'>1</a></sup></strong>.</p></blockquote>
<p>Und dann:</p>
<blockquote><p>Guttenbergs Rücktritt könnte aus Bosbachs Sicht der Union vielleicht sogar nützen: „Manche werden bei ihrer Wahlentscheidung sagen: Jetzt erst recht.“</p></blockquote>
<p>Ein Hoch auf die Inkonsistenz!</p>
<div class='footnotes' id='footnotes-1018'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1018-1'>Hervorhebung von mir. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1018-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2011/03/03/bosbach-argumentiert/">Bosbach argumentiert</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der eigenwillige Link von Bild.de</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hin und wieder bin ich verwirrt. Jetzt gerade zum Beispiel. Google Analytics ist ja ein interessantes Tool, um die Besucherzahlen und -struktur des eigenen Blogs zu untersuchen. Eine nette Funktion ist, dass Zugriffe von verlinkenden Seiten gesondert aufgeführt werden und also feststellbar ist, wer welchen Beitrag verlinkt. Eben entdeckte ich fest, dass ich etwa hundert [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/09/09/der-eigenwillige-link-von-bild-de/">Der eigenwillige Link von Bild.de</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hin und wieder bin ich verwirrt. Jetzt gerade zum Beispiel. </p>
<p>Google Analytics ist ja ein interessantes Tool, um die Besucherzahlen und -struktur des eigenen Blogs zu untersuchen. Eine nette Funktion ist, dass Zugriffe von verlinkenden Seiten gesondert aufgeführt werden und also feststellbar ist, wer welchen Beitrag verlinkt. Eben entdeckte ich fest, dass ich etwa hundert Zugriffe von Bild.de auf meinen <a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/09/06/sarrazins-18-prozent-und-was-konnen-sie-sich-so-vorstellen/">Sarrazin-18-Prozent-Artikel</a> habe &#8211; und siehe da, tatsächlich, die Kolumne &#8220;Bild.de-Blog-Radar&#8221; <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/07/blog-radar-bild-de-kolumne/sarrazin-support-aus-dem-netz.html">verlinkt</a> meinen Text.<br />
Nun, das soll mir recht sein, wieso auch nicht. Neue Leser sind immer willkommen; auch solche, die meine politische Position mutmaßlich nicht teilen; und wenn Bild.de einen Artikel verlinkt, in dem ich eine BAMS-Studie verreiße, bitte.</p>
<p>Allerdings, und hier setzt die Verwirrung ein, kann ich mir nicht erklären, was den Autor, Alexander Görlach, dazu bewogen hat, meinen Blog in einer Blog-Schau zu verlinken, die folgende Überschrift trägt:</p>
<blockquote><p><strong>Sarrazin-Support aus dem Netz</strong></p>
<p>Während im Netz eine erst Morddrohung gegen Thilo Sarrazin in Umlauf geraten ist, wächst in der Blogosphäre die Unterstützung für die Thesen des SPD-Politikers</p></blockquote>
<p>Und in der Artikelbeschreibung, die oben in der Dachzeile des Browsers angezeigt wird, steht gar: <em>&#8220;Bild.de-Blog-Radar: Das Netz jubelt über Sarrazin&#8221;</em>.</p>
<p>Ich bin verwirrt, sagte ich das schon? </p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/09/09/der-eigenwillige-link-von-bild-de/">Der eigenwillige Link von Bild.de</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Intelligenztest für Zuwanderer? Dem steht schon die EU im Weg</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 10:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>*Update 13.07.2010, 16.37: Wichtige Bemerkung vorab &#8211; der folgende Text ist so tatsächlich falsch, Unsinn, Quatsch. All sowas. Ich habe mich da vertan, das tut mir leid. Es kommt vor und wird auch wieder vorkommen, aber natürlich ist das ärgerlich. Natürlich sind die Bedingungen für einen Aufenthalt im jeweiligen Staat nach wie vor in nationalen [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/06/28/intelligenztest-fur-zuwanderer/">Intelligenztest für Zuwanderer? Dem steht schon die EU im Weg</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>*Update 13.07.2010, 16.37:</strong> <strong>Wichtige Bemerkung vorab</strong> &#8211; der folgende Text ist so tatsächlich falsch, Unsinn, Quatsch. All sowas. Ich habe mich da vertan, das tut mir leid. Es kommt vor und wird auch wieder vorkommen, aber natürlich ist das ärgerlich. Natürlich sind die Bedingungen für einen Aufenthalt im jeweiligen Staat nach wie vor in nationalen Gesetzen geregelt (in Deutschlad seit 2005 im <a href="http://dejure.org/gesetze/AufenthG">Aufenthaltsgesetz</a>). Ein Aufenthaltstitel in einem EU-Staat bedingt noch keinen Aufenthalt in einem anderen Staat. An dieser Stelle geht mein Dank an <a href="http://beverlybeuel.wordpress.com/">Judith</a>, die mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht hat!<br />
Außerdem: Markus Ferber hat mir schon vor geraumer Zeit geantwortet; ich stelle seine Mail einmal nachträglich unten ein.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
Wer nach Deutschland einwandern will, soll sich künftig einem Intelligenztest unterziehen müssen, fordert <a href="http://www.cdu-peter-trapp.de/index.php?ka=6&#038;ska=16">Peter Trapp</a>, CDU, Vorsitzender des Ausschusses &#8220;Inneres, Sicherheit, Ordnung&#8221;im Berliner Abgeordnetenhaus in der <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06/28/intelligenztest-fuer-einwanderer/neue-einwanderungskriterien-zuwanderung-iq-test.html">Bild</a>.<br />
„Wir müssen bei der Zuwanderung Kriterien festlegen, die unserm Staat wirklich nützen. Maßstab muss außer einer guten Berufsausbildung und fachlichen Qualifikation auch die Intelligenz sein.“ Das Thema dürfe nicht weiter tabuisiert werden. Zahlreiche <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,703196,00.html">andere Medien</a> gaben die Forderung so wieder.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle gar nicht weiter auf die Forderung an sich eingehen. Da möge jeder sein eigenes Urteil bilden. Aber ich frage mich schon, ob nicht auch Berliner Innenpolitiker – oder vielleicht gerade Innenpolitiker – grundlegende Kenntnisse des politischen System haben sollten, das die deutsche Politik maßgeblich prägt: die EU.</p>
<p><strong>Keine Binnengrenzen: Personenfreizügigkeit</strong></p>
<p>Unabhängig davon, was man von einer fast utilitaristischen Kosten-Nutzen-Abwägung bei Einwanderung hält: Deutschland könnte so etwas gar nicht durchsetzen.<br />
Schon mit der Schaffung des europäischen Binnenmarktes und der damit verbundenen Personenfreizügigkeit, erst recht, seit der „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ großes Projekt der EU ist – also seit mehr als zehn Jahren – sind derlei Zuwanderungsbeschränkungen eines EU-Staats gar nicht mehr denkbar. Wer sich in einem EU-Staat legal aufhält, darf auch in alle anderen legal einreisen (mit Ausnahme der britischen Inseln). Das heißt: Einwanderer aus anderen EU-Staaten dürften auch bei einem „lex trapp“ nach Deutschland kommen. Und bei einem unilateralen Vorgehen, könnten auch „dumme“ Einwanderer weiterhin über den Umweg Europa nach Deutschland immigrieren.<br />
Neue Beschränkungen könnten maximal für Einwanderer aus Drittstaaten eingeführt werden, aber  auch das nur auf EU-Ebene.</p>
<p>Ob Peter Trapp das nun nicht wusste oder bewusst zugunsten billiger Polemik ausgespart hat: Man kann seinen Vorschlag getrost ignorieren.</p>
<p><strong>Europaparlamentarier stößt ins selbe Horn</strong></p>
<p>Ungleich spannender und brisanter ist das schon das Statement von <a href="http://www.markus-ferber.de/">Markus Ferber</a>, Europaparlamentarier und Chef der CSU-Europagruppe, der apn zufolge sagte: „Kanada ist da viel weiter und verlangt von Zuwandererkindern einen höheren Intelligenzquotienten als bei einheimischen Kindern. Humane Gründe wie Familiennachzug können auf Dauer nicht das einzige Kriterium für Zuwanderung sein.“<br />
Bei Ferber kann man sich nämlich sicher sein, dass er sich in Sachen EU auskennt. Leider gibt keine der Quellen, die ich gefunden habe, an, ob auch er sich auf Deutschland bezieht oder, was wahrscheinlicher ist, auf die EU. Dann hätten die Agenturen die beiden Aussagen sinnentstellend in den gleichen Kontext gestellt.</p>
<p>Sollte sich auch Ferber auf Deutschland bezogen haben, dann kann man auch ihn ignorieren. Sollte er eine Neuausrichtung der ohnehin schon eher rigiden EU-Migrationspolitik gefordert haben, wäre es interessant zu wissen, ob das seine Privatmeinung ist oder eine, die im Europaparlament Anklang findet. </p>
<p>Ich habe Markus Ferber angeschrieben und werde hier aktualisieren, sobald ich eine Antwort erhalte. Und ich habe auch Peter Trapp angeschrieben. Man weiß ja nicht, ob er in der Bild richtig wiedergegeben wurde.</p>
<p>Antwort von Markus Ferber:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Schaible,</p>
<p>vielen Dank für Ihre E-Mail, die Sie mir aufgrund der Berichterstattung in der Presse haben zukommen lassen. Bitte erlauben Sie mir, dass ich dazu Stellung nehme und erläutere, worauf ich beim Thema Einbürgerungstest hinaus wollte.</p>
<p>Das Zitat wurde sehr verkürzt und stellt nicht richtig dar, worauf es mir beim Thema Einwanderung ankommt. Ich bin der Ansicht, dass zwar humanitäre Kriterien wie beispielsweise Familiennachzug eine Rolle spielen sollten, aber eben nicht ausschließlich. Es sollten auch die sogenannten A-B-C-Kriterien mit einbezogen werden, d.h. Attractiveness &#8211; Brain &#8211; Capital. Dazu gehören Faktoren wie Ausbildung oder berufliche Qualifikation, die bei der Zuwanderung auch bedacht werden sollten. Meine Aussagen beziehen sich zudem auf die europäische Ebene. Es war nicht meine Absicht, mich in die nationale Diskussion einzumischen. Denn zukünftig sollten wir auf EU-Ebene über einheitliche, klare Kriterien nachdenken, die sich an den zuvor aufgeführten orientieren.</p>
<p>Ich hoffe sehr, mit diesen Informationen verdeutlicht zu haben, worauf ich bei diesem Thema hinaus wollte. Einen Intelligenztest habe ich so nicht gefordert.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Markus Ferber, MdEP</p></blockquote>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/06/28/intelligenztest-fur-zuwanderer/">Intelligenztest für Zuwanderer? Dem steht schon die EU im Weg</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesrat lehnt Stipendienprogramm ab</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat hat heute das von der Bundesregierung geplante Stipendienprogramm abgelehnt. Wie die dpa berichtet, stimmte Baden-Württemberg als einziges Bundesland für den Vorschlag. Das Programm sah vor, dass bis zu 10% der Studenten monatlich 300 Euro erhalten. Entscheidend sein sollte nicht das Einkommen der Eltern, sondern die Leistung der Studenten. Jeweils die Hälfte der Stipendien [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/06/25/bundesrat-lehnt-stipendienprogramm-ab/">Bundesrat lehnt Stipendienprogramm ab</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat hat heute das von der Bundesregierung geplante Stipendienprogramm abgelehnt. Wie die dpa berichtet, stimmte Baden-Württemberg als einziges Bundesland für den Vorschlag.<br />
Das Programm sah vor, dass bis zu 10% der Studenten monatlich 300 Euro erhalten. Entscheidend sein sollte nicht das Einkommen der Eltern, sondern die Leistung der Studenten.<br />
Jeweils die Hälfte der Stipendien sollte aus öffentlichen Haushalten und von Spendern aus der Privatwirtschaft finanziert werden. Dabei sollten die Hochschulen die Geber aktiv anwerben.<br />
Wegen der entstehenden Kosten hatten sich bereits Ende Mai 15 der 16 Länderfinanzminister gegen das Programm ausgesprochen.</p>
<p>Die Meldung oben ist eine kleine Fingerübung zum disziplinierten Nachrichten-Schreiben mit all seinen Anforderungen wie Kürze und Verständlichkeit. Wird die nächsten Tage vielleicht häufiger hier erscheinen.<br />
Und wenn ich Zeit haben sollte, gibt es zu der Stipendien-Geschichte auch noch einen eigenen Beitrag. Mal sehen.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/06/25/bundesrat-lehnt-stipendienprogramm-ab/">Bundesrat lehnt Stipendienprogramm ab</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Trifft sie das?&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus dem &#8220;Klartext-Interview&#8221; der Bild am Sonntag mit Angela Merkel: BamS: Der SPD-Vorsitzende hat Ihnen vorgeworfen, Sie hätten die Deutschen belogen und hinters Licht geführt, weil Sie zunächst den Eindruck erweckt hätten, deutsches Steuergeld werde für Griechenland nicht benötigt. Trifft Sie der Vorwurf? Nicht: Ist der Vorwurf berechtigt? Oder: Was antworten sie auf diesen Vorwurf? [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/05/02/trifft-sie-das/">&#8220;Trifft sie das?&#8221;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem &#8220;<a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/02/angela-merkel-interview/wie-lange-muessen-wir-fuer-die-griechen-zahlen-teil-1.html">Klartext-Interview</a>&#8221; der Bild am Sonntag mit Angela Merkel:</p>
<blockquote><p>BamS: Der SPD-Vorsitzende hat Ihnen vorgeworfen, Sie hätten die Deutschen belogen und hinters Licht geführt, weil Sie zunächst den Eindruck erweckt hätten, deutsches Steuergeld werde für Griechenland nicht benötigt. Trifft Sie der Vorwurf?</p></blockquote>
<p>Nicht: Ist der Vorwurf berechtigt? Oder: Was antworten sie auf diesen Vorwurf? Sondern: Trifft sie der Vorwurf? (Suggeriert wird: Es gibt ein Verhalten, das treffen kann, also einen ungerechtfertigten persönlichen Angriff.)<br />
Das sind die Feinheiten der Interviewführung, die man beherrschen muss, wenn man gleichzeitig Klartext reden und der Kanzlerin eine Bühne geben will.<br />
Alles klar.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/05/02/trifft-sie-das/">&#8220;Trifft sie das?&#8221;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&quot;Trifft sie das?&quot;</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/05/02/trifft-sie-das-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 21:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Aus dem &#8220;Klartext-Interview&#8221; der Bild am Sonntag mit Angela Merkel: BamS: Der SPD-Vorsitzende hat Ihnen vorgeworfen, Sie hätten die Deutschen belogen und hinters Licht geführt, weil Sie zunächst den Eindruck erweckt hätten, deutsches Steuergeld werde für Griechenland nicht benötigt. Trifft Sie der Vorwurf? Nicht: Ist der Vorwurf berechtigt? Oder: Was antworten sie auf diesen Vorwurf? [...]</p><p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/05/02/trifft-sie-das-2/">&quot;Trifft sie das?&quot;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem &#8220;<a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/02/angela-merkel-interview/wie-lange-muessen-wir-fuer-die-griechen-zahlen-teil-1.html">Klartext-Interview</a>&#8221; der Bild am Sonntag mit Angela Merkel:</p>
<blockquote><p>BamS: Der SPD-Vorsitzende hat Ihnen vorgeworfen, Sie hätten die Deutschen belogen und hinters Licht geführt, weil Sie zunächst den Eindruck erweckt hätten, deutsches Steuergeld werde für Griechenland nicht benötigt. Trifft Sie der Vorwurf?</p></blockquote>
<p>Nicht: Ist der Vorwurf berechtigt? Oder: Was antworten sie auf diesen Vorwurf? Sondern: Trifft sie der Vorwurf? (Suggeriert wird: Es gibt ein Verhalten, das treffen kann, also einen ungerechtfertigten persönlichen Angriff.)<br />
Das sind die Feinheiten der Interviewführung, die man beherrschen muss, wenn man gleichzeitig Klartext reden und der Kanzlerin eine Bühne geben will.<br />
Alles klar.</p>
<p><a href="http://beim-wort-genommen.de/2010/05/02/trifft-sie-das-2/">&quot;Trifft sie das?&quot;</a> - <a href="http://beim-wort-genommen.de">beim wort genommen - weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</a></p>]]></content:encoded>
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