Die Weihnachtsfrau kurz vor Neujahr
Mittwoch, 28. Dezember 2011 22:12
Die etwas kryptische Überschrift verweist erstens darauf, dass ich hier niemandem frohe Weihnachten gewünscht habe und vermutlich auch niemandem einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen werde. Wer möchte, kann sich aber durch diese niedergeschriebene Erkenntnis nachträglich und im Voraus mitgegrüßt fühlen, wenn ihm oder ihr das wichtig ist.
Zweitens verweist die Überschrift auf Geschlechtlichkeit in der Sprache.
Zu den Fragen, ob Hörer eines Textes beim generischen Maskulinum auch an Frauen denken oder doch nur an Männer, und ob geschlechtersensible Sprache wirklich unverständlicher ist, hat der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch bei den scilogs gebloggt. Dazu stellt er die Ergebnisse von zwei empirischen Studien vor.
Ich lege den Text allen Leser_Innen ans Herz.
Gefunden habe ich den Link bei Antje Schrupp, die Stefantowitschs Empirie durch etwas Theorie ergänzt 1
Da fällt mir übrigens einmal mehr auf, dass ich hier im Blogalltag allenfalls sporadisch auf inklusive Wortwahl achte. Notiz an mich: Häufiger machen.
- Und deren Blog ich ohenhin allen Lesern und Leserinnen ans Herz lege. ↩
Thema: Linkempfehlung | Kommentare (0) | Autor: Jonas Schaible