“Die Reichen sollen spenden…”

… und andere dürfen auch.
Weil gerade die Spendenankündigung von Bill Gates, Warren Buffet und 38 Mitstreitern allenthalben diskutiert wird, möchte ich diese Gelegenheit einmal für einen gutmenschlichen Appell nutzen: Man kann auch spenden, wenn man weniger als 1 000 000 000 Euro/Dollar besitzt. Zum Beispiel für die Opfer in Pakistan, kommt mir da so spontan in den Sinn. Immerhin hatte Pakistan schon vor der Flut große humanitäre Probleme, vor allem wegen der großen Zahl von Binnenflüchtlingen. Jetzt sollen nach UN-Angaben 1,5 Millionen Menschen obdachlos geworden sein, meldet die Deutsche Welle. 1

Deshalb ganz unverbindlich ein paar Links:
UNO-Flüchtlingshilfe
Bündnis Entwicklung Hilft
Aktion Deutschland Hilft

  1. Die SZ schreibt etwas weiter gefasst von 4,5 Millionen Betroffenen

Autor:
Datum: Samstag, 7. August 2010 12:48
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13 Kommentare

  1. 1

    Warum denn so weit weg?
    Warum soll ich etwas nach Pakistan spenden, wenn hier vor meiner Tür schon genug Bedürftige da sind?
    Ist es nicht besser lokal und ohne große Organisation zwischendrin zu spenden?

    Nur mal so als Anregung…

  2. 2

    Komisch – ich les in den unverbindlichen Links immer etwas über Hilfe… In Katastrophensituationen mag das angebracht sein, aber wenn ich an Afrika, Südamerika und Teile in Asien denke, ist (Entwicklungs-)Hilfe der falsche Ansatz. Vielmehr sollte es um Zusammenarbeit oder etwa Hilfe zur Selbsthilfe gehen, denn durch reine (Sach-)Spenden haben die Empfänger auch nichts von, da sie in eine gewisse Lethargie verfallen!

  3. 3

    @luto: Nö. Denn besser bzw. gut/schlecht sind keine absoluten Kategorien, deshalb ist weder das eine oder das andere irgendwie besser.

    @Lisa: Finden Sie nicht, dass eine Flut mit 14 Millionen Betroffenen durchaus als Katastrophensituation durchgehen kann? Ich meine, die brauchen jetzt ein Dach, Decken, Nahrung, Wasser, Medizin. Da würde ich vielleicht nicht zustimmen, dass die von Sachspenden akut nichts haben, weil sie deshalb in Lethargie verfallen… Um das Thema Entwicklungshilfe generell geht es hier dezidiert nicht.

  4. 4

    Da frage ich mich: Haben Sie schon gespendet Herr Schaible?? Appellieren ist recht einfach – Eigeninitiative doch eher weniger. Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, doch interessieren würde mich die Antwort jetzt schon!

  5. 5

    Habe ich.

  6. 6

    Hallo Schaible, ich würde Sie gerne wegen einen anderen Problem sprechen. Allerdings kann ich keine TelefonNr. für Sie finden. Würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Kontaktmöglichkeit mitteilen würden unter: el_kiss@freenet.de

    Grüße

  7. 7

    Sorry meinte natürlich

    Hallo Herr …

    :)

  8. 8

    Ich bin (fast) jederzeit zu erreichen unter: kontakt @ beim-wort-genommen.de
    (natürlich ohne Leerzeichen vor und nach dem @; steht eigentlich auch in Impressum und About, aber ich will mal nicht so sein ;) )

  9. 9

    Pakistan kostet mich ein “müdes Arschrunzeln!”
    Terror und Atomwaffenpolitik unterstütze ich nicht. Eine Spende kommt garantiert nicht an.
    Wer z.B. auf einem unbedeutenden Gletscher “Siachen-Gletscher” schon seit Jahrzehnten mit Indien Krieg führt (kostete schon Millionen von Euro), hat eine Spende nicht verdient.
    Diesem Staat ist seine Bevölkerung egal. Die kann ruhig verrecken. Es geht denen nur um Macht !!

  10. 10

    Finden Sie nicht, dass es widersprüchlich ist, dem Staat (= der Staatsspitze?) vorzuwerfen, sich nur um sich und nicht um die Bevölkerung zu scheren, wenn Sie sich doch gleichzeitig selbst nicht um die Bevölkerung zu scheren, weil Sie nur auf den Staat blicken?
    Und woher wissen Sie, dass eine Spende an beispielsweise die UN nicht ankommen? Kennen Sie Berichte, die ich nicht kenne und können sie verlinken? Oder ist das nur eine wilde Verschwörungstheorie?
    Himmel, da sind mittlerweile 20 Millionen Menschen betroffen. So viele wie in ganz NRW und Berlin zusammen wohnen. Und weil Pakistans Regierung möglicherweise viele unsaubere Dinge tut, kostet Sie das ein müdes Arschrunzeln?
    Finde ich irgendwie unschön.
    (Und verzeihen Sie die späte Rückmeldung).

  11. 11

    Ich finde es immer ein wenig traurig, dass bei akuten Fällen wie Katastrophen viele Menschen spenden, während eine Krankheit, wie Malaria, gegen die es im Gegensatz zu Naturkatastrophen Mittel gibt, immernoch jährlich zwischen einer und drei Millionen Menschen dahinrafft. Das schafft es kaum noch in die Medien, ist ja Alltag…

  12. 12

    Stimmt natürlich, hat damit aber trotzdem nicht direkt zu tun. Das vorherige Spendenverhalten hat keinen Einfluss auf die Bewertung des aktuellen Spendenverhaltens.
    Im Übrigen: Die Spenden sollen ja auch nicht Naturkatastrophen bekämpfen (“Mittel gegen”), sondern die Folgen. Und dafür sind sie geeignet.
    Dass etwa Malaria nicht so bekämpft wird, wie es möglich wäre, ist tatsächlich zu kritisieren – aber eben ein anderes Thema.

  13. 13

    Ja, war auch eher als “Nebenkommentar” zu dem ganzen Rummel gedacht, der jetzt um so eine Katastrophe gemacht wird, während “alltägliche Katastrophen” eben schon alltäglich und “unbedeutend” sind.

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