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	<title>Kommentare zu: Differenzieren? Nur in homöopathischen Dosen!</title>
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	<description>weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</description>
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		<title>Von: alexina</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-800</link>
		<dc:creator>alexina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 16:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich könnte meine Aussage auf diesen Satz hier reduzieren: Hätten wir statt der “wirklichen, evidenzbasierten” Medizin in unserer abendländischen Gesellschaft die homöopathische Medizin (als Leitmedizin) gehabt, so kann man sicher sein, dass die Nürnberger Ärzteprozesse nie hätten stattfinden müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte meine Aussage auf diesen Satz hier reduzieren: Hätten wir statt der “wirklichen, evidenzbasierten” Medizin in unserer abendländischen Gesellschaft die homöopathische Medizin (als Leitmedizin) gehabt, so kann man sicher sein, dass die Nürnberger Ärzteprozesse nie hätten stattfinden müssen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-793</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 22:51:34 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist jetzt nicht mehr nur ein Wust, das ist ein äußerst wirrer Wust. Ich mag nicht mehr. Und das liegt nur teilweise am verkappten Godwin. Hilfe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist jetzt nicht mehr nur ein Wust, das ist ein äußerst wirrer Wust. Ich mag nicht mehr. Und das liegt nur teilweise am verkappten Godwin. Hilfe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alexina</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-792</link>
		<dc:creator>alexina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 21:25:56 +0000</pubDate>
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		<description>Haben Sie sich mal gefragt, wie Menschen auf die Idee kamen, zb. dieses Bild http://cache2.allpostersimages.com/LRG/8/817/OBFY000Z.jpg
oder dieses Bild 
http://www.the-eveolution.de/kunst/giraffe.jpg
zu zeichnen? 
Wegen den Methoden der &quot;wirklichen, evidenzbasierten Medizin&quot; zu ihren Evidenzen zu kommen. Mit einem Wort Anna Bergmanns gesprochen, den Menschen &quot;chemisch und anatomisch aufulösen und wie eine von der Umwelt abegschinttene, autonome Maschine zu rekonstruieren&quot;, statt ihn &quot;in seinem leiblichen Zusammenhang zu lassen&quot;. 
Die &quot;wirkliche&quot; Medizin hat so viel Schaden durch &quot;Nebenwirkungen&quot; verursacht wie keine andere vor ihr. Sie hat so viele ethische Abschuelichkeiten hervorgebracht (und tut das immer noch) wie keine andere vorher, und um das zu verstehen muss man sich nicht nur die Akten der Nürnberger Ärzteprozesse anschauen, sondern auch und vor allem, was davor und was danach geschehen ist. Wenn man, wie vor kanpp 10 Jahren ein &quot;Arzt und Forscher&quot; in Großbritannien auf die Vorstellung kommt, man könne ja kopflose Menschenbabys züchten und sie als quasi-lebende Organbank benutzen und das damit rechtfertigen, dass Menschen ohne Gehirn oder hirntote Menschen ja nur menschliches Gemüse seien, dann hört es auf, dass sich alles nur noch mit einem vermeintlichen Nutzen der Medikamente und der Heilverfahren begründen ließe, weil es einfach nur noch unmenschlich und abstoßend ist. Und dieser &quot;Arzt und Forscher&quot; steht nicht etwa außerhalb der &quot;normalen, wirklichen, evidenzbasierten&quot; Medizin, sondern er wäre ohne ihre Hilfe und ihre Methoden niemals zu dieser Vorstellung gelangt und auch niemals dazu, dass ernsthaft als ethisch vertretbares Heilverfahren zu denken. 
Die homöpahtische Methode mag tatsächlich skurril wirken, aber sie hat es dafür nicht nötig, millionen an Tieren in Tests zu malträtieren, zu quälen und zu töten, um zu Heilungen - und seien sie nur durch Zuckerkugeln erreicht - zu kommen. Wenn sie BLOS Zuckerkugeln braucht, umso besser! Im übrigen ist weder TBC und die Pest nicht ausgerottet, sie findet nur gerade in UNSEREN Breitengraden nicht statt, wobei das für die TBC nicht mehr gilt (u.a. dank der Resistenzbildung der &quot;wirklichen, evidenzbasierten&quot; Medikamente), die möglicher Weise nun noch härter zurückkommt, als sie jemals war. Die Homöopathie hat es dank ihrer Methode auch nicht nötig, massenhaft Menschexperimente durchzuführen, bei denen man auch gerne ausblendet, dass Leute da zu schaden kommen, frei nach dem Motto: &quot;Wenn einer stirbt und 5 krank werden, aber 100 oder 1000 oder dadurch gerettet werden, dann ist das schon okay und eine Supermedizin!&quot;. Sowas muss die Homöpahtie gar nicht erst behaupten oder denken, weil sie es einfach nicht machen muss und es gar ihrer Methode widerspricht. 

Ich kann es noch mit René Char verdeutlichen (und überhören Sie nicht die Ironie!): &quot;Unser Lebenskörper im Zwangshemd seiner Nacht, aufgeteilt in eine Unzahl kostspieliger Lichtparzellen. Ah, welch ein Serail!&quot; 

Das Buch der Anna Bergmann (500 Jahre Geschichte der Medizin!), dass ich ihnen mal empfehlen will, heißt übrigens: &quot;Der entseelte Patient: die moderne Medizin und der Tod.&quot; 
Das surrelae Bild des schubkastenartig geöffneten Menschen ist übrigens auf dem Cover dieses Buches und nicht ohne Grund... 

In der &quot;wirklichen, evidenzbasierten&quot; Medizin ist der menschliche Körper nichts als ein Objekt, in der Homöpathie lässt man ihn ein ganzes, zusammenhängenedes, lebendes Wesen sein. Hätten wir statt der &quot;wirklichen, evidenzbasierten&quot; Medizin in unserer abendländischen Gesellschaft die homöopathische Medizin gehabt, so kann man sicher sein, dass die Nünrberger Ärzteprozesse nie hätten stattfinden müssen, das Robert Koch nie grausamste Menschenexperimente im ehemaligen Deutsch-Ostafrika in eigens dafür errichteten Konzentrationslagern durchgeführt (auf Gehieß der Mediziner der &quot;wirklichen, evidenzbasierrten&quot; Medizin, um Evidenzen zu bekommen mittels Experimenten, die man, so Koch selbst &quot;in Deutschland so nie durchführen könnte&quot;...) und es wäre auch nie jemand auf die Vorstellung gekommen, dass mittels der künstlichen Erzeugung kopfloser, mesnschlicher Babys irgend eine Form von Medizin begangen werden könnte. 

Und zu sagen, wir würden ohne die &quot;wirkliche, evidenzbasierte&quot; Medizin keine Gesundheit mehr erreichen können folgt derselben Heilsdenke wie zu sagen, wir könnten ohne die Kirchen keine spirituellen oder religiösen Erfahrungen mehr machen. Es ist genau die Unmündigkeit, die Sie aussprechen, die Immanuel Kant als selbstverschuldet bezeichnet hat und die in Unmündigkeit lässt, solange wie man sich nicht um sich selbst sorgt und seine Sorge anderen überlässt, zb der &quot;wirklichen, evidenzbasierten&quot; Medizin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie sich mal gefragt, wie Menschen auf die Idee kamen, zb. dieses Bild <a href="http://cache2.allpostersimages.com/LRG/8/817/OBFY000Z.jpg" rel="nofollow">http://cache2.allpostersimages.com/LRG/8/817/OBFY000Z.jpg</a><br />
oder dieses Bild<br />
<a href="http://www.the-eveolution.de/kunst/giraffe.jpg" rel="nofollow">http://www.the-eveolution.de/kunst/giraffe.jpg</a><br />
zu zeichnen?<br />
Wegen den Methoden der &#8220;wirklichen, evidenzbasierten Medizin&#8221; zu ihren Evidenzen zu kommen. Mit einem Wort Anna Bergmanns gesprochen, den Menschen &#8220;chemisch und anatomisch aufulösen und wie eine von der Umwelt abegschinttene, autonome Maschine zu rekonstruieren&#8221;, statt ihn &#8220;in seinem leiblichen Zusammenhang zu lassen&#8221;.<br />
Die &#8220;wirkliche&#8221; Medizin hat so viel Schaden durch &#8220;Nebenwirkungen&#8221; verursacht wie keine andere vor ihr. Sie hat so viele ethische Abschuelichkeiten hervorgebracht (und tut das immer noch) wie keine andere vorher, und um das zu verstehen muss man sich nicht nur die Akten der Nürnberger Ärzteprozesse anschauen, sondern auch und vor allem, was davor und was danach geschehen ist. Wenn man, wie vor kanpp 10 Jahren ein &#8220;Arzt und Forscher&#8221; in Großbritannien auf die Vorstellung kommt, man könne ja kopflose Menschenbabys züchten und sie als quasi-lebende Organbank benutzen und das damit rechtfertigen, dass Menschen ohne Gehirn oder hirntote Menschen ja nur menschliches Gemüse seien, dann hört es auf, dass sich alles nur noch mit einem vermeintlichen Nutzen der Medikamente und der Heilverfahren begründen ließe, weil es einfach nur noch unmenschlich und abstoßend ist. Und dieser &#8220;Arzt und Forscher&#8221; steht nicht etwa außerhalb der &#8220;normalen, wirklichen, evidenzbasierten&#8221; Medizin, sondern er wäre ohne ihre Hilfe und ihre Methoden niemals zu dieser Vorstellung gelangt und auch niemals dazu, dass ernsthaft als ethisch vertretbares Heilverfahren zu denken.<br />
Die homöpahtische Methode mag tatsächlich skurril wirken, aber sie hat es dafür nicht nötig, millionen an Tieren in Tests zu malträtieren, zu quälen und zu töten, um zu Heilungen &#8211; und seien sie nur durch Zuckerkugeln erreicht &#8211; zu kommen. Wenn sie BLOS Zuckerkugeln braucht, umso besser! Im übrigen ist weder TBC und die Pest nicht ausgerottet, sie findet nur gerade in UNSEREN Breitengraden nicht statt, wobei das für die TBC nicht mehr gilt (u.a. dank der Resistenzbildung der &#8220;wirklichen, evidenzbasierten&#8221; Medikamente), die möglicher Weise nun noch härter zurückkommt, als sie jemals war. Die Homöopathie hat es dank ihrer Methode auch nicht nötig, massenhaft Menschexperimente durchzuführen, bei denen man auch gerne ausblendet, dass Leute da zu schaden kommen, frei nach dem Motto: &#8220;Wenn einer stirbt und 5 krank werden, aber 100 oder 1000 oder dadurch gerettet werden, dann ist das schon okay und eine Supermedizin!&#8221;. Sowas muss die Homöpahtie gar nicht erst behaupten oder denken, weil sie es einfach nicht machen muss und es gar ihrer Methode widerspricht. </p>
<p>Ich kann es noch mit René Char verdeutlichen (und überhören Sie nicht die Ironie!): &#8220;Unser Lebenskörper im Zwangshemd seiner Nacht, aufgeteilt in eine Unzahl kostspieliger Lichtparzellen. Ah, welch ein Serail!&#8221; </p>
<p>Das Buch der Anna Bergmann (500 Jahre Geschichte der Medizin!), dass ich ihnen mal empfehlen will, heißt übrigens: &#8220;Der entseelte Patient: die moderne Medizin und der Tod.&#8221;<br />
Das surrelae Bild des schubkastenartig geöffneten Menschen ist übrigens auf dem Cover dieses Buches und nicht ohne Grund&#8230; </p>
<p>In der &#8220;wirklichen, evidenzbasierten&#8221; Medizin ist der menschliche Körper nichts als ein Objekt, in der Homöpathie lässt man ihn ein ganzes, zusammenhängenedes, lebendes Wesen sein. Hätten wir statt der &#8220;wirklichen, evidenzbasierten&#8221; Medizin in unserer abendländischen Gesellschaft die homöopathische Medizin gehabt, so kann man sicher sein, dass die Nünrberger Ärzteprozesse nie hätten stattfinden müssen, das Robert Koch nie grausamste Menschenexperimente im ehemaligen Deutsch-Ostafrika in eigens dafür errichteten Konzentrationslagern durchgeführt (auf Gehieß der Mediziner der &#8220;wirklichen, evidenzbasierrten&#8221; Medizin, um Evidenzen zu bekommen mittels Experimenten, die man, so Koch selbst &#8220;in Deutschland so nie durchführen könnte&#8221;&#8230;) und es wäre auch nie jemand auf die Vorstellung gekommen, dass mittels der künstlichen Erzeugung kopfloser, mesnschlicher Babys irgend eine Form von Medizin begangen werden könnte. </p>
<p>Und zu sagen, wir würden ohne die &#8220;wirkliche, evidenzbasierte&#8221; Medizin keine Gesundheit mehr erreichen können folgt derselben Heilsdenke wie zu sagen, wir könnten ohne die Kirchen keine spirituellen oder religiösen Erfahrungen mehr machen. Es ist genau die Unmündigkeit, die Sie aussprechen, die Immanuel Kant als selbstverschuldet bezeichnet hat und die in Unmündigkeit lässt, solange wie man sich nicht um sich selbst sorgt und seine Sorge anderen überlässt, zb der &#8220;wirklichen, evidenzbasierten&#8221; Medizin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-791</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:39:17 +0000</pubDate>
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		<description>Der Wust ist: Dank &quot;Schulmedizin&quot; (man könnte auch sagen: wirklicher, evidenzbasierter Medizin), dank Antibiotika, Kortison, Strahlenbehandlung, Röntgendiagnostik und Impfungen werden wir (in den Industrieländern) heute im Schnitt fast 80 Jahre - Tendenz steigend -, sterben nicht mehr an einem Schnupfen oder an Tuberkulose, kennen Kindbettfieber quasi nicht mehr, haben die Masern und die Pest so gut wie ausgerottet, können Krebs und Aids teilweise bekämpfen, können Asthma behandeln, Bluthochdruck zumindest kontrollieren und Lungenentzündungen kurieren, uns gegen Kinderkrankheiten impfen und so weiter und so weiter. Wir können gerne versuchen, unser eigener Arzt zu sein, aber ich garantiere ihnen: Dann wird die durchschnittliche Lebenserwartung nicht mehr steigen, dann wird die Mortalität sprunghaft ansteigen, Lungenentzündungen sind dann keine Kleinigkeit mehr und Krebs ist wieder das fast sichere Todesurteil. Super Idee, bitte. Ich bleibe lieber bei einer Medizin, die ernsthaft versucht, Wirkstoffe zu finden, die bestimmte krankheiten bekämpfen können; durch nachprüfbare Methoden, theoretisch und empirisch fundiert; als Unterstützung zu den Sebstheilungskräften, die in vielen Fällen einfach nicht ausreichen. 
Da irgendwelche Nebenwirkungen und Falschbehandlungen, die es immer gibt, gegen die evidentbasierte Medizin an sich ins Feld zu führen, ist doch hanebüchen.

Ansonsten: Natürlich ist die Frage, wie der Placeboeffekt genau zustande kommt, eine spannende. Ebenso die Frage, wie man ihn sich zunutze machen kann.
Das hat aber nichts mit Homöopathie zu tun. Deren Wirkung (aufgrund des Placeboeffekts) ist nicht höher als bei Zuckerkugeln oder Wasser ohne jeden Wirkstoff. Wo sollte nun also der Sinn eines dutzendfachen Verdünnends oder Schüttelns, der Sinn von - im Verglich zu Zucker teuren - vorgeblichen Medikamenten liegen, wenn am Ende doch nicht mehr herausspringt als bei gewöhnlichem Zucker? Homöopathie, das Simile-Prinzip und die Idee der Potenzierung, sind theoretischer Unsinn und empirisch wirkungslos. Der Placeboeffekt kommt überall zum tragen, auch bei (wirklicher) Medizin mit Wirkstoffen, alleine durch den Anblick des Arztes im Kenntniss verheißenden Kittel, durch Pflege in der Familie et cetera.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wust ist: Dank &#8220;Schulmedizin&#8221; (man könnte auch sagen: wirklicher, evidenzbasierter Medizin), dank Antibiotika, Kortison, Strahlenbehandlung, Röntgendiagnostik und Impfungen werden wir (in den Industrieländern) heute im Schnitt fast 80 Jahre &#8211; Tendenz steigend -, sterben nicht mehr an einem Schnupfen oder an Tuberkulose, kennen Kindbettfieber quasi nicht mehr, haben die Masern und die Pest so gut wie ausgerottet, können Krebs und Aids teilweise bekämpfen, können Asthma behandeln, Bluthochdruck zumindest kontrollieren und Lungenentzündungen kurieren, uns gegen Kinderkrankheiten impfen und so weiter und so weiter. Wir können gerne versuchen, unser eigener Arzt zu sein, aber ich garantiere ihnen: Dann wird die durchschnittliche Lebenserwartung nicht mehr steigen, dann wird die Mortalität sprunghaft ansteigen, Lungenentzündungen sind dann keine Kleinigkeit mehr und Krebs ist wieder das fast sichere Todesurteil. Super Idee, bitte. Ich bleibe lieber bei einer Medizin, die ernsthaft versucht, Wirkstoffe zu finden, die bestimmte krankheiten bekämpfen können; durch nachprüfbare Methoden, theoretisch und empirisch fundiert; als Unterstützung zu den Sebstheilungskräften, die in vielen Fällen einfach nicht ausreichen.<br />
Da irgendwelche Nebenwirkungen und Falschbehandlungen, die es immer gibt, gegen die evidentbasierte Medizin an sich ins Feld zu führen, ist doch hanebüchen.</p>
<p>Ansonsten: Natürlich ist die Frage, wie der Placeboeffekt genau zustande kommt, eine spannende. Ebenso die Frage, wie man ihn sich zunutze machen kann.<br />
Das hat aber nichts mit Homöopathie zu tun. Deren Wirkung (aufgrund des Placeboeffekts) ist nicht höher als bei Zuckerkugeln oder Wasser ohne jeden Wirkstoff. Wo sollte nun also der Sinn eines dutzendfachen Verdünnends oder Schüttelns, der Sinn von &#8211; im Verglich zu Zucker teuren &#8211; vorgeblichen Medikamenten liegen, wenn am Ende doch nicht mehr herausspringt als bei gewöhnlichem Zucker? Homöopathie, das Simile-Prinzip und die Idee der Potenzierung, sind theoretischer Unsinn und empirisch wirkungslos. Der Placeboeffekt kommt überall zum tragen, auch bei (wirklicher) Medizin mit Wirkstoffen, alleine durch den Anblick des Arztes im Kenntniss verheißenden Kittel, durch Pflege in der Familie et cetera.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: alexina</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-762</link>
		<dc:creator>alexina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:26:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Sie den Placeboeffekt für eine Erklärung halten, müssen sie tatsächlich nichts weiter erklären; aber dann ist es falsch zu sagen, dass Homöpathie theoretisch unsinnig ist, nur weil ihre praktische Wirkung (&quot;Placebo-Effekt&quot;) nicht weiter erklärt werden kann. Der Placebo-Effekt IST eine praktisch Wirkung, die Menschen gesund machen kann, weitaus weniger Kohle kostet als andere Medizin und darüberhinaus wohl keine Nebenwirkungen hat. 

Es kommt ganz darauf an, wie man den Placebo-Effekt bewertet, also als irgendwas, was es gibt, aber was nicht so interessant ist oder als ein Art der Heilung. Wenn man meint, Gesundung ginge nur durch Arzt und Tabletten und Labor, dann ist das eine subjektive Meinung. 
Siehe das, was ich von Immanuel Kant geschrieben habe...bezeichnen Sie den nur als &quot;Wust&quot; wenn Sie wollen... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie den Placeboeffekt für eine Erklärung halten, müssen sie tatsächlich nichts weiter erklären; aber dann ist es falsch zu sagen, dass Homöpathie theoretisch unsinnig ist, nur weil ihre praktische Wirkung (&#8220;Placebo-Effekt&#8221;) nicht weiter erklärt werden kann. Der Placebo-Effekt IST eine praktisch Wirkung, die Menschen gesund machen kann, weitaus weniger Kohle kostet als andere Medizin und darüberhinaus wohl keine Nebenwirkungen hat. </p>
<p>Es kommt ganz darauf an, wie man den Placebo-Effekt bewertet, also als irgendwas, was es gibt, aber was nicht so interessant ist oder als ein Art der Heilung. Wenn man meint, Gesundung ginge nur durch Arzt und Tabletten und Labor, dann ist das eine subjektive Meinung.<br />
Siehe das, was ich von Immanuel Kant geschrieben habe&#8230;bezeichnen Sie den nur als &#8220;Wust&#8221; wenn Sie wollen&#8230; :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alexina</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-761</link>
		<dc:creator>alexina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:20:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=697#comment-761</guid>
		<description>Wenn ich beweisen will, das irgend etwas viel schlechter ist als eine andere Sache, dann kann ich meine Studie durchaus auch so aufbauen, dass das rauskommt, was ich will. 

Ein aktuelles Beispiel wären diverse &quot;Expertisen&quot; und &quot;Studien&quot; der Bundesregierung zu solchen Fragen wie Internetsicherheit (Studie ergibt, Internet muss viel mehr kontrolliert werden) oder Strom aus Kernenergie (Studie ergibt, Atomstrom ist völlig kostengünstig und super). 

Manchmal habe ich den Eindruck, man denkt heute noch, wir würden forschen wie vor 100 oder 50 Jahren, so ganz idealistisch. Die Privatisierung der Universitäten und der Forschung ist vielen nicht aufgefallen, aber sie war eine Katastrophe. 

Und was ist denn ein &quot;Wust&quot; an der Tatsache, dass Schulmedizinmedikamente mehr Menschen schädigen und töten als alle anderen zusammen? 

Ich verstehe nicht ganz, wie man heute noch meinen kann, die Dinge wären nicht ein &quot;Wust&quot;. Wir leben in komplexen Zeiten, so muss man auch denken: komplex.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich beweisen will, das irgend etwas viel schlechter ist als eine andere Sache, dann kann ich meine Studie durchaus auch so aufbauen, dass das rauskommt, was ich will. </p>
<p>Ein aktuelles Beispiel wären diverse &#8220;Expertisen&#8221; und &#8220;Studien&#8221; der Bundesregierung zu solchen Fragen wie Internetsicherheit (Studie ergibt, Internet muss viel mehr kontrolliert werden) oder Strom aus Kernenergie (Studie ergibt, Atomstrom ist völlig kostengünstig und super). </p>
<p>Manchmal habe ich den Eindruck, man denkt heute noch, wir würden forschen wie vor 100 oder 50 Jahren, so ganz idealistisch. Die Privatisierung der Universitäten und der Forschung ist vielen nicht aufgefallen, aber sie war eine Katastrophe. </p>
<p>Und was ist denn ein &#8220;Wust&#8221; an der Tatsache, dass Schulmedizinmedikamente mehr Menschen schädigen und töten als alle anderen zusammen? </p>
<p>Ich verstehe nicht ganz, wie man heute noch meinen kann, die Dinge wären nicht ein &#8220;Wust&#8221;. Wir leben in komplexen Zeiten, so muss man auch denken: komplex.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-760</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 13:54:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=697#comment-760</guid>
		<description>Äh, puh, so viel Text, also, zum letzten (Ab-)Satz: Nein. Es ist richtig: Dass ich eine Wirkung nicht erklären kann, heißt nicht, dass es keine gibt. Ich weiß bei Homöopathie aber eben, dass sie nicht nur theoretisch völlig unsinnig ist, sondern ich weiß auch (ziemlich sicher), dass es (empirisch überprüfbar) keine Wirkung jenseits des Placeboeffekts gibt, die ich erklären müsste.
Homöopathie wirkt jedenfalls nicht mehr als definitiv wirkstofffreier Zucker oder wirkstofffreies Wasser. Gute Studien sind immer placebokontrolliert, damit man das prüfen kann. Das ist sogar eine ziemlich gute Methode.

Im Übrigen, auf den anderen Wust will ich nicht eingehen: Wie kommen Sie zu der seltsamen Aussage, wissenschaftliche Forschung sei immer interessengeleitet? (Das ist sie allenfalls, wenn Sie mit &quot;Interesse&quot; meinen: Interesse an Wissenszuwachs).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Äh, puh, so viel Text, also, zum letzten (Ab-)Satz: Nein. Es ist richtig: Dass ich eine Wirkung nicht erklären kann, heißt nicht, dass es keine gibt. Ich weiß bei Homöopathie aber eben, dass sie nicht nur theoretisch völlig unsinnig ist, sondern ich weiß auch (ziemlich sicher), dass es (empirisch überprüfbar) keine Wirkung jenseits des Placeboeffekts gibt, die ich erklären müsste.<br />
Homöopathie wirkt jedenfalls nicht mehr als definitiv wirkstofffreier Zucker oder wirkstofffreies Wasser. Gute Studien sind immer placebokontrolliert, damit man das prüfen kann. Das ist sogar eine ziemlich gute Methode.</p>
<p>Im Übrigen, auf den anderen Wust will ich nicht eingehen: Wie kommen Sie zu der seltsamen Aussage, wissenschaftliche Forschung sei immer interessengeleitet? (Das ist sie allenfalls, wenn Sie mit &#8220;Interesse&#8221; meinen: Interesse an Wissenszuwachs).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: alexina</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-759</link>
		<dc:creator>alexina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 12:46:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=697#comment-759</guid>
		<description>Ich finde es absolut nicht verwunderlich, dass es kaum wissenschaftliche Studien für, aber viele gegen Homöopathie gibt. Das liegt einfach an den Untersuchngsmethoden. Man könnte genauso gut gegen Götter argumentieren, dass es wenig wissenschafltiche Studien für und viele gegen ihre Existenz gibt. 


Eines der besten Werke, die es zum Thema Krankheit und Gesundheit meines Erachtens nach überhaupt gibt, ist von G. Canguilhem &quot;Das Normale und das Pathologische&quot; (von 1943!). Man könnte sagen, das Leben ist normativ, Gesundheit bedeutet, normativ sein zu können und Pathologie bedeutet es entweder nicht mehr oder anders zu können. Krankheit ist nicht weniger Gesundheit oder schlechtere, sondern ein ganz anderer körperlicher Zustand (kein qualitativer oder quantitativer Unterschied, sondern ein substanzieller): &quot;Der Mensch, der krank ist, lebt wirklich ein anderes Leben.&quot; 

Man darf bei der wissenschaftlichen und medizinischen Forschung auch nicht vergessen, dass das interessengeleitete Forschung ist. 

Ebenso, wie man sagen kann, die Homöopathie (deren Anhänger ich übrigens nicht bin) heilt nicht, kann man fragen, wieso es die Medizin nicht hinbekommt, die Menschen zu ihren eigenen Ärzten zu machen, auf das sie sich selbst heilen können. Dass die Menschen das nämlich nicht können und für jedes Leiden zu einem anderen gehen müssen, hat schon Immanuel Kant als ein fundamentales Merkmal der (selbstverschuldeten) Unmündigkeit postuliert. In dieser Perspektive denke ich, dass Homöopathie jedenfalls näher am &quot;sein eigener Arzt sein können&quot; ist, als das mit der Schulmedizin der Fall ist. 
Man darf bei der Schulmedizin, wenn man sie mit Alternativmedizin vergleicht, auch nicht außer acht lassen, dass kaum eine Medizin soviele &quot;Nebenwirkungen&quot; und daraus folgende Schäden und sogar Tode bewirkt, wie eben die Schulmedizin. Den Nutzen muss man hier schon gegen den Schaden aufrechnen und ich schätze, dass Homöopathie etc. Schaden verursacht, weil ein Medikament nicht ausreichend ist (also indirekt schädigend), aber nie direkt schädigt oder tötet, während die Schulmedizin oft genug bewiesen hat, dass sie direkt schädlich (zb Contergan) und tödlich (zb AZT) sein kann. Allein schon dieses Risiko nicht eingehen zu wollen, kann ein Grund für eine Entscheidung für Alternativmedizin sein und der ist insoweit wichtig, als die Angst, an einem Medikament zu leiden oder zu sterben (der Stress) jedenfalls sicher nicht gesundheitsfördernd ist. Dieses Bedenken kann man bei der Geschichte der Fehlschläge der wissenschaftlichen Schulmedizin nicht als irgendwas esoterisches ausgeben oder mit einem Placebo-Effekt aushebeln. Nur weil ich nicht weiß, wieso etwas wirkt, heißt es nicht, dass es keine Wirkung gibt; es heißt einfach nur, dass meine Methode nicht ausreicht, um herauszufinden, wieso das, was man &quot;PlaceboEffekt&quot; nennt, wirkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es absolut nicht verwunderlich, dass es kaum wissenschaftliche Studien für, aber viele gegen Homöopathie gibt. Das liegt einfach an den Untersuchngsmethoden. Man könnte genauso gut gegen Götter argumentieren, dass es wenig wissenschafltiche Studien für und viele gegen ihre Existenz gibt. </p>
<p>Eines der besten Werke, die es zum Thema Krankheit und Gesundheit meines Erachtens nach überhaupt gibt, ist von G. Canguilhem &#8220;Das Normale und das Pathologische&#8221; (von 1943!). Man könnte sagen, das Leben ist normativ, Gesundheit bedeutet, normativ sein zu können und Pathologie bedeutet es entweder nicht mehr oder anders zu können. Krankheit ist nicht weniger Gesundheit oder schlechtere, sondern ein ganz anderer körperlicher Zustand (kein qualitativer oder quantitativer Unterschied, sondern ein substanzieller): &#8220;Der Mensch, der krank ist, lebt wirklich ein anderes Leben.&#8221; </p>
<p>Man darf bei der wissenschaftlichen und medizinischen Forschung auch nicht vergessen, dass das interessengeleitete Forschung ist. </p>
<p>Ebenso, wie man sagen kann, die Homöopathie (deren Anhänger ich übrigens nicht bin) heilt nicht, kann man fragen, wieso es die Medizin nicht hinbekommt, die Menschen zu ihren eigenen Ärzten zu machen, auf das sie sich selbst heilen können. Dass die Menschen das nämlich nicht können und für jedes Leiden zu einem anderen gehen müssen, hat schon Immanuel Kant als ein fundamentales Merkmal der (selbstverschuldeten) Unmündigkeit postuliert. In dieser Perspektive denke ich, dass Homöopathie jedenfalls näher am &#8220;sein eigener Arzt sein können&#8221; ist, als das mit der Schulmedizin der Fall ist.<br />
Man darf bei der Schulmedizin, wenn man sie mit Alternativmedizin vergleicht, auch nicht außer acht lassen, dass kaum eine Medizin soviele &#8220;Nebenwirkungen&#8221; und daraus folgende Schäden und sogar Tode bewirkt, wie eben die Schulmedizin. Den Nutzen muss man hier schon gegen den Schaden aufrechnen und ich schätze, dass Homöopathie etc. Schaden verursacht, weil ein Medikament nicht ausreichend ist (also indirekt schädigend), aber nie direkt schädigt oder tötet, während die Schulmedizin oft genug bewiesen hat, dass sie direkt schädlich (zb Contergan) und tödlich (zb AZT) sein kann. Allein schon dieses Risiko nicht eingehen zu wollen, kann ein Grund für eine Entscheidung für Alternativmedizin sein und der ist insoweit wichtig, als die Angst, an einem Medikament zu leiden oder zu sterben (der Stress) jedenfalls sicher nicht gesundheitsfördernd ist. Dieses Bedenken kann man bei der Geschichte der Fehlschläge der wissenschaftlichen Schulmedizin nicht als irgendwas esoterisches ausgeben oder mit einem Placebo-Effekt aushebeln. Nur weil ich nicht weiß, wieso etwas wirkt, heißt es nicht, dass es keine Wirkung gibt; es heißt einfach nur, dass meine Methode nicht ausreicht, um herauszufinden, wieso das, was man &#8220;PlaceboEffekt&#8221; nennt, wirkt.</p>
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		<title>Von: Irene</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-709</link>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:57:04 +0000</pubDate>
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		<description>Anders gesagt: Wenn man diese ominösen Verfechter der Homöopathie treffen will, muss man sie sich erst züchten ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anders gesagt: Wenn man diese ominösen Verfechter der Homöopathie treffen will, muss man sie sich erst züchten ;o)</p>
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		<title>Von: Irene</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2010/07/12/differenzieren-nur-in-homoopathischen-dosen/#comment-708</link>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:45:44 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Nö. Laien verwechseln Homöopathie mit Pflanzenheilkunde und reagieren deshalb oft ungläubig bis unwirsch, wenn man ihnen erklärt, dass Homöopathie nach bisherigem Kenntnisstand nicht wirkt und nicht wirken kann. Deswegen verhärtete Fronten in einer oft emotionalen (Altags-)Debatte.&lt;/i&gt;

Ah so. Ich führe solche Alltagsdebatten nicht, ich frage nur gern nach, wovon eigentlich die Rede ist. 

Verfechter der Homöopathie wären für mich Leute, die aktiv und von sich aus für die Homöopathie eintreten und nicht nur in defensiver Weise, wenn man ihnen eine Diskussion aufzwingt. Und da ich das selbst nicht tue, treffe ich natürlich nie derartige &quot;Verfechter&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Nö. Laien verwechseln Homöopathie mit Pflanzenheilkunde und reagieren deshalb oft ungläubig bis unwirsch, wenn man ihnen erklärt, dass Homöopathie nach bisherigem Kenntnisstand nicht wirkt und nicht wirken kann. Deswegen verhärtete Fronten in einer oft emotionalen (Altags-)Debatte.</i></p>
<p>Ah so. Ich führe solche Alltagsdebatten nicht, ich frage nur gern nach, wovon eigentlich die Rede ist. </p>
<p>Verfechter der Homöopathie wären für mich Leute, die aktiv und von sich aus für die Homöopathie eintreten und nicht nur in defensiver Weise, wenn man ihnen eine Diskussion aufzwingt. Und da ich das selbst nicht tue, treffe ich natürlich nie derartige &#8220;Verfechter&#8221;.</p>
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