Bundesrat lehnt Stipendienprogramm ab

Der Bundesrat hat heute das von der Bundesregierung geplante Stipendienprogramm abgelehnt. Wie die dpa berichtet, stimmte Baden-Württemberg als einziges Bundesland für den Vorschlag.
Das Programm sah vor, dass bis zu 10% der Studenten monatlich 300 Euro erhalten. Entscheidend sein sollte nicht das Einkommen der Eltern, sondern die Leistung der Studenten.
Jeweils die Hälfte der Stipendien sollte aus öffentlichen Haushalten und von Spendern aus der Privatwirtschaft finanziert werden. Dabei sollten die Hochschulen die Geber aktiv anwerben.
Wegen der entstehenden Kosten hatten sich bereits Ende Mai 15 der 16 Länderfinanzminister gegen das Programm ausgesprochen.

Die Meldung oben ist eine kleine Fingerübung zum disziplinierten Nachrichten-Schreiben mit all seinen Anforderungen wie Kürze und Verständlichkeit. Wird die nächsten Tage vielleicht häufiger hier erscheinen.
Und wenn ich Zeit haben sollte, gibt es zu der Stipendien-Geschichte auch noch einen eigenen Beitrag. Mal sehen.

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Datum: Freitag, 25. Juni 2010 15:50
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5 Kommentare

  1. 1

    Bah, pfui.

    Erst Studiengebühren einführen, groß rumtönen, dass dafür ein flächendeckendes Stipendienprogramm der Länder kommen soll und nun das. Für die Herren Landesfuzzies, die ihr Studium größtenteils von den Eltern finanziert bekommen haben ist der Begriff Studentenarmut wohl ein Fremdwort aus einer unbekannten Schicht.

  2. 2

    Hej hej!

    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dich gestoßen bin, aber ja, hey, ich lese mit ;)

    Eine Frage zu der Meldung oben: Für welches Nachrichtenmedium ist die formuliert? Für den Online-Bereich?

  3. 3

    Für kein Spezielles. Im Prinzip aber klasscihe Zeitungs-Meldung. Wenn ich demnächst bei der BLZ hospitiere, werde ich bestimmt derlei Dinge tippen müssen – und da schadet ein klein wenig Übung nicht. Und ein wenig Selbstbeobachtung über einige Tage.
    Habe das vorhin aber in zwei Minuten runtergetippt.

  4. 4

    schön, aber dreimal hintereinander “sollte” nicht gut!

  5. 5

    Teufel noch mal, tatsächlich. Danke!

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