<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Medien-Praktika: Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt</title>
	<atom:link href="http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/</link>
	<description>weil eine Lüge über die ganze Welt laufen kann, bevor die Wahrheit ihre Stiefel angezogen hat</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 06:23:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
	<item>
		<title>Von: Gucci Shoes</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-426</link>
		<dc:creator>Gucci Shoes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 00:38:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-426</guid>
		<description>I am new here and looking to meet some nice people.

&lt;a href=&quot;http://www.togetshoes.com&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gucci Shoes&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I am new here and looking to meet some nice people.</p>
<p><a href="http://www.togetshoes.com" rel="nofollow">Gucci Shoes</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gebäudereinigung Hamburg</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-305</link>
		<dc:creator>Gebäudereinigung Hamburg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:30:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-305</guid>
		<description>Hey super Blog! Weiter so :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey super Blog! Weiter so :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-179</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 00:09:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-179</guid>
		<description>Warum jetzt genau?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum jetzt genau?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EngizTen</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-178</link>
		<dc:creator>EngizTen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:21:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-178</guid>
		<description>eh... strange post )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eh&#8230; strange post )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ali</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-167</link>
		<dc:creator>Ali</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:07:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-167</guid>
		<description>Hier fühlen sich ja einige auf den Schlips getreten. Die Formel &quot;Ohne Praktikum kein Praktikum kein Praktikum...&quot;, sofern man keine Beziehungen oder schlicht Glück hat, stimmt voll und ganz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier fühlen sich ja einige auf den Schlips getreten. Die Formel &#8220;Ohne Praktikum kein Praktikum kein Praktikum&#8230;&#8221;, sofern man keine Beziehungen oder schlicht Glück hat, stimmt voll und ganz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Scribito &#8211; Ich erlaube mir zu denken &#187; Post Topic &#187; Klickbefehle &#8230;</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-101</link>
		<dc:creator>Scribito &#8211; Ich erlaube mir zu denken &#187; Post Topic &#187; Klickbefehle &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 17:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-101</guid>
		<description>[...] Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt Jonas Schaible erkl&#228;rt, warum es so schwierig ist, ein Praktikum bei einer gro&#223;en Zeitung zu kommen. Und warum Bloggen dabei nicht wirklich hilft. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt Jonas Schaible erkl&auml;rt, warum es so schwierig ist, ein Praktikum bei einer gro&szlig;en Zeitung zu kommen. Und warum Bloggen dabei nicht wirklich hilft. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Zahlenpeter</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-100</link>
		<dc:creator>Zahlenpeter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:37:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-100</guid>
		<description>Das beschriebene Problem kann ich nachvollziehen, da es sich nicht nur auf den Journalismus beschränkt, sondern sich auch in den anderen Berufsfeldern manifestiert: Es wird zwar Berufserfahrung gefordert, aber nicht dafür gesorgt, daß man diese auch bekommt.

Man hat den Eindruck, daß viele Arbeitgeber in Zenons Denkschema gefangen sind, wonach der Läufer Achilles eine Schildkröte niemals einholen kann, da er jedesmal, wenn er einen Punkt erreicht hat, wo die Schildkröte gewesen ist, diese sich längst weiterbewegt hat.

Unter den Kommentaren konnte ich das Argument lesen, daß eine Edelfelder für ein Praktikum nicht in Betracht kommt, wenn er das Handwerkszeug des journalistischen Alltags nicht beherrscht. An dieser Stelle möchte ich das Beispiel des indischen Mathematikers Ramanujan nennen, der sich sein Wissen autodidaktisch beigebracht hatte und seine Erkenntnisse intuitiv herleiten konnte, aber sich nicht um die Beweisführung kümmerte. Dennoch haben die Akademiker in Cambridge sich die Mühe gemacht, seine Formeln auseinanderzunehmen, ein paar Trugschlüsse auszusortieren und den Rest auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.

Mir ist schon klar, daß nicht jeder Bewerber ein Genie ist, aber trotzdem sollte man sich Gedanken über den Begriff &quot;Berufserfahrung&quot; machen und wie diese zustande kommt. Anstatt auf Märchenprinzen zu warten, sollten die Zeitungen (und andere Arbeitgeber auch) ihren Beitrag dazu leisten, daß Berufsanfänger ihr Wissen ständig ausbauen können.

Wer es nicht für nötig erachtet, daß Anfänger eine Chance bekommen, ihre Wissenslücken auffüllen, dem stelle ich die Vermutung entgegen, daß solche Betriebe möglicherweise sich keine Gedanken über ihre eigenen Abläufe und deren Verbesserung machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das beschriebene Problem kann ich nachvollziehen, da es sich nicht nur auf den Journalismus beschränkt, sondern sich auch in den anderen Berufsfeldern manifestiert: Es wird zwar Berufserfahrung gefordert, aber nicht dafür gesorgt, daß man diese auch bekommt.</p>
<p>Man hat den Eindruck, daß viele Arbeitgeber in Zenons Denkschema gefangen sind, wonach der Läufer Achilles eine Schildkröte niemals einholen kann, da er jedesmal, wenn er einen Punkt erreicht hat, wo die Schildkröte gewesen ist, diese sich längst weiterbewegt hat.</p>
<p>Unter den Kommentaren konnte ich das Argument lesen, daß eine Edelfelder für ein Praktikum nicht in Betracht kommt, wenn er das Handwerkszeug des journalistischen Alltags nicht beherrscht. An dieser Stelle möchte ich das Beispiel des indischen Mathematikers Ramanujan nennen, der sich sein Wissen autodidaktisch beigebracht hatte und seine Erkenntnisse intuitiv herleiten konnte, aber sich nicht um die Beweisführung kümmerte. Dennoch haben die Akademiker in Cambridge sich die Mühe gemacht, seine Formeln auseinanderzunehmen, ein paar Trugschlüsse auszusortieren und den Rest auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen.</p>
<p>Mir ist schon klar, daß nicht jeder Bewerber ein Genie ist, aber trotzdem sollte man sich Gedanken über den Begriff &#8220;Berufserfahrung&#8221; machen und wie diese zustande kommt. Anstatt auf Märchenprinzen zu warten, sollten die Zeitungen (und andere Arbeitgeber auch) ihren Beitrag dazu leisten, daß Berufsanfänger ihr Wissen ständig ausbauen können.</p>
<p>Wer es nicht für nötig erachtet, daß Anfänger eine Chance bekommen, ihre Wissenslücken auffüllen, dem stelle ich die Vermutung entgegen, daß solche Betriebe möglicherweise sich keine Gedanken über ihre eigenen Abläufe und deren Verbesserung machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ex-Praktikant</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-90</link>
		<dc:creator>Ex-Praktikant</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:02:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-90</guid>
		<description>Die Bemerkung &quot;Glosse&quot; war sicherlich nicht abfällig gemeint. Und das Thema an sich würde sich sicherlich gut zu einer solchen eignen, eben weil sich der Journalismus ganz sicher dem Internet und seinen Möglichkeiten öffnen muss.
Es reicht aber leider nicht in obigem Artikel in recht weinerlichem Tonfall die vermeintliche Arroganz der Zeitungen zu kritisieren, ohne auf die vorhandenen Möglichkeiten der Bloggosphäre hin zu weisen. Nur:&quot;Bloggen ist auch Journalismus&quot;, zu rufen, reicht nicht. Und aus Missmutigkeit darüber, dass die Zeitungen dich/euch Blogger nicht mitspielen lassen, so zu schreiben, bringt auch nichts.
Schreiben ist ein Handwerk und das kann und muss man lernen. Zeitungen arbeiten mit ganz bestimmten Darstellungsformen, auch die muss man zu schreiben lernen. Und es ist auf gar keinen Fall so, dass man das einfach kann. UNd leider ist es so, dass die Themen, an denen man das bei einer Lokalzeitung übt nicht im Internet zu finden sind. Eben weil es die Dinge der nachbarschaft sind. Also wird jeder, auch der spätere oder gleichzeitige Blogger das machen müssen. das eigenen Blog wird auch deshalb nicht anerkannt, eben weil da nie ein ausgebildeter Redakteur mit Berufserfahrung über die Texte drüber gesehen hat. 
zum letzten: der Ursprung des Bloggens. Blogs sind doch &quot;Internet-Medien&quot;, die als Meinungsforen fungieren. Sie sind im wesentlichen deshalb entstanden, weil die amerikanische &quot;Qualitätspresse&quot;, abgesehen von vielleicht der NY Times, fast keine investigativen enthüllungsgeschichten mehr bringt oder kritisch Regierung, Wirtschaft und GEsellschaft kommentiert. Sie haben eine Kommentarfunktion. Mittlerweile bringen zusätzlich informierte Spezialisten beiträge aus der neuen Dimension unserer Lebenswirklichkeit: dem Internet. (siehe Mac-Blogs etc.) Aber auch diese Informationen werden von ausgebildeten Journalisten gefiltert, aufbereitet, gegenrecherchiert und weiterveröffentlicht. Und deswegen spricht gar nichts gegen Blogs und viele Journalisten schreiben Blogs, teilweise für grosse Zeitungen. 
ABER du kannst dich nicht selber journalistisch ausbilden. Dafür die Praktika und dafür die Ochsentour. Beschwer dich nicht, tu es, dann werde freier Mitarbeiter und als offensichtlich Internetaffiener Mensch bringst du dann mal beim Verleger die Qualität der der Internetausgae aufs Tablett. Mach Vorschläge, Umsetzungspläne etc. und jeder Verleger wird sich um dich reissen Aber erst nachdem einer seiner redakteure ihm gesagt hat: &quot;Der Schaible, das ist unser Mann, der kann was, der ist sich für nix zu schade und kann schreiben.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bemerkung &#8220;Glosse&#8221; war sicherlich nicht abfällig gemeint. Und das Thema an sich würde sich sicherlich gut zu einer solchen eignen, eben weil sich der Journalismus ganz sicher dem Internet und seinen Möglichkeiten öffnen muss.<br />
Es reicht aber leider nicht in obigem Artikel in recht weinerlichem Tonfall die vermeintliche Arroganz der Zeitungen zu kritisieren, ohne auf die vorhandenen Möglichkeiten der Bloggosphäre hin zu weisen. Nur:&#8221;Bloggen ist auch Journalismus&#8221;, zu rufen, reicht nicht. Und aus Missmutigkeit darüber, dass die Zeitungen dich/euch Blogger nicht mitspielen lassen, so zu schreiben, bringt auch nichts.<br />
Schreiben ist ein Handwerk und das kann und muss man lernen. Zeitungen arbeiten mit ganz bestimmten Darstellungsformen, auch die muss man zu schreiben lernen. Und es ist auf gar keinen Fall so, dass man das einfach kann. UNd leider ist es so, dass die Themen, an denen man das bei einer Lokalzeitung übt nicht im Internet zu finden sind. Eben weil es die Dinge der nachbarschaft sind. Also wird jeder, auch der spätere oder gleichzeitige Blogger das machen müssen. das eigenen Blog wird auch deshalb nicht anerkannt, eben weil da nie ein ausgebildeter Redakteur mit Berufserfahrung über die Texte drüber gesehen hat.<br />
zum letzten: der Ursprung des Bloggens. Blogs sind doch &#8220;Internet-Medien&#8221;, die als Meinungsforen fungieren. Sie sind im wesentlichen deshalb entstanden, weil die amerikanische &#8220;Qualitätspresse&#8221;, abgesehen von vielleicht der NY Times, fast keine investigativen enthüllungsgeschichten mehr bringt oder kritisch Regierung, Wirtschaft und GEsellschaft kommentiert. Sie haben eine Kommentarfunktion. Mittlerweile bringen zusätzlich informierte Spezialisten beiträge aus der neuen Dimension unserer Lebenswirklichkeit: dem Internet. (siehe Mac-Blogs etc.) Aber auch diese Informationen werden von ausgebildeten Journalisten gefiltert, aufbereitet, gegenrecherchiert und weiterveröffentlicht. Und deswegen spricht gar nichts gegen Blogs und viele Journalisten schreiben Blogs, teilweise für grosse Zeitungen.<br />
ABER du kannst dich nicht selber journalistisch ausbilden. Dafür die Praktika und dafür die Ochsentour. Beschwer dich nicht, tu es, dann werde freier Mitarbeiter und als offensichtlich Internetaffiener Mensch bringst du dann mal beim Verleger die Qualität der der Internetausgae aufs Tablett. Mach Vorschläge, Umsetzungspläne etc. und jeder Verleger wird sich um dich reissen Aber erst nachdem einer seiner redakteure ihm gesagt hat: &#8220;Der Schaible, das ist unser Mann, der kann was, der ist sich für nix zu schade und kann schreiben.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jonas Schaible</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-89</link>
		<dc:creator>Jonas Schaible</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 18:57:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-89</guid>
		<description>Zunächst: Sie finden einen Text bitter, der mit der Hoffnung endet, es mögen sich doch mehr Menschen journalistisch engagieren, der Journalismus möge sich öffnen, weil ihm das gut täte; der die Möglichkeiten der neuen journalistischen Formen lobt? 
Sie finden einen Text persönlich, der nicht eine persönliche Erfahrung explizit betont, sondern eine grundlegende Problematik thematisiert? (Oder liegt es daran, dass ich nicht in einer Zeitung, sondern in einem dieser Blogs Blogs lobe und Sie deshalb glauben, ich lobte speziell meinen Blog, obwohl der keine Zeitung ist? Ich hoffe nicht, denn es wäre genauso verworren, wie es sich liest.)
Erstaunlich.

Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, werfen Sie mir weiterhin vor, zu erwarten, dass man als Journalist sofort bei einer der drei, vier großen Überregionalen einsteigt. Dieser Vorwurf ist falsch. Wie Sie feststellen, wenn Sie den Text lesen, schrieb ich zum Beispiel, das gelte &quot;beileibe nicht nur für die großen Zeitungen, sondern auch für viele Lokalzeitungen.&quot; 

Ich sage daran anschließend: Glück hat derjenige, dessen Lokalzeitung vor Ort keine hohen Ansprüche hat und der deshalb das erste Praktikum einfach bekommt.
Sie antworten: Ich war bei einem kleinen Blatt, das mich ohne große Umstände hat anfangen lassen. 
Ich sage: eben.

Ich sage: Praktika bei Redaktionen sind nicht zwingend besser als Blogs. Man hat weniger Freiraum und Möglichkeiten, selbstständig zu lernen und Leidenschaft wird gebremst. (Oder übersetzt: Man muss halt über Karnickel, Katzen, Kirchen und Bauernhöfe schreiben und kann nicht selber die Themen setzen, die an für wichtig hält). Also sollten Blogs anerkannter werden. Das Internet bietet  viele völlig neue Mittel und damit Chancen.
Sie antworten: Laufe dir die Hacken ab und schreibe über Karnickel, Katzen, Kirchen und Bauernhöfe, so haben das bisher auch alle gemacht. Hat ja auch keinem geschadet.
Ich sage: Heute muss man nicht mehr stur den Weg gehen, den Sie gegangen sind, was gut ist, weil dieser Weg nicht der einzige, nicht der Königsweg ist. Er ist natürlich auch gut, aber warum zum Teufel soll alles bleiben, wie es ist, obwohl es nicht mehr bleiben muss, wie es ist?

Ich sage: Die Zeitungen verharren in dem Irrglauben an die eigene alleinige Relevanz – das schadet dem Journalismus. Der Journalismus muss sich öffnen.
Sie antworten: Dein Text eignet sich nicht als Kommentar oder Glosse.* Und im Internet findet sich sowieso ganz viel Schund.
Ich sage: Sie denken schon wieder in festgefahrenen, alten Mustern, in denen klassische Darstellungsformen höher stehen als Blogartikel (die ja nicht als Höheres taugen) und in denen das Internet kein gleichwertiges Medium ist.

Oder, um es noch einmal kurz zu sagen, Sie sagen: Der klassische Weg ist der vom Lokalblättchen zur Lokalzeitung zur (gegebenenfalls) Überregionalen, das ist gut so und Punkt. Schließlich hat man sich ja mal darauf geeinigt, dass das Volo und so weiter.
Das ist genau die Haltung, die ich kritisiere, zu genau der Situation, die ich kritisiere. Aber das steht ja auch eigentlich schon alles oben.

----
Ich bin doch ganz froh, dass der Text als Glosse ungeeignet ist. Das hat einen relativ einfachen Grund: Er ist keine Glosse. Sollte die Bemerkung ohnehin ausschließlich abfällig gemeint gewesen sein, wovon ich zu Ihren Gunsten einmal nicht ausgehe, dann haben Sie sich selbst für jede weitere Diskussion disqualifiziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst: Sie finden einen Text bitter, der mit der Hoffnung endet, es mögen sich doch mehr Menschen journalistisch engagieren, der Journalismus möge sich öffnen, weil ihm das gut täte; der die Möglichkeiten der neuen journalistischen Formen lobt?<br />
Sie finden einen Text persönlich, der nicht eine persönliche Erfahrung explizit betont, sondern eine grundlegende Problematik thematisiert? (Oder liegt es daran, dass ich nicht in einer Zeitung, sondern in einem dieser Blogs Blogs lobe und Sie deshalb glauben, ich lobte speziell meinen Blog, obwohl der keine Zeitung ist? Ich hoffe nicht, denn es wäre genauso verworren, wie es sich liest.)<br />
Erstaunlich.</p>
<p>Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, werfen Sie mir weiterhin vor, zu erwarten, dass man als Journalist sofort bei einer der drei, vier großen Überregionalen einsteigt. Dieser Vorwurf ist falsch. Wie Sie feststellen, wenn Sie den Text lesen, schrieb ich zum Beispiel, das gelte &#8220;beileibe nicht nur für die großen Zeitungen, sondern auch für viele Lokalzeitungen.&#8221; </p>
<p>Ich sage daran anschließend: Glück hat derjenige, dessen Lokalzeitung vor Ort keine hohen Ansprüche hat und der deshalb das erste Praktikum einfach bekommt.<br />
Sie antworten: Ich war bei einem kleinen Blatt, das mich ohne große Umstände hat anfangen lassen.<br />
Ich sage: eben.</p>
<p>Ich sage: Praktika bei Redaktionen sind nicht zwingend besser als Blogs. Man hat weniger Freiraum und Möglichkeiten, selbstständig zu lernen und Leidenschaft wird gebremst. (Oder übersetzt: Man muss halt über Karnickel, Katzen, Kirchen und Bauernhöfe schreiben und kann nicht selber die Themen setzen, die an für wichtig hält). Also sollten Blogs anerkannter werden. Das Internet bietet  viele völlig neue Mittel und damit Chancen.<br />
Sie antworten: Laufe dir die Hacken ab und schreibe über Karnickel, Katzen, Kirchen und Bauernhöfe, so haben das bisher auch alle gemacht. Hat ja auch keinem geschadet.<br />
Ich sage: Heute muss man nicht mehr stur den Weg gehen, den Sie gegangen sind, was gut ist, weil dieser Weg nicht der einzige, nicht der Königsweg ist. Er ist natürlich auch gut, aber warum zum Teufel soll alles bleiben, wie es ist, obwohl es nicht mehr bleiben muss, wie es ist?</p>
<p>Ich sage: Die Zeitungen verharren in dem Irrglauben an die eigene alleinige Relevanz – das schadet dem Journalismus. Der Journalismus muss sich öffnen.<br />
Sie antworten: Dein Text eignet sich nicht als Kommentar oder Glosse.* Und im Internet findet sich sowieso ganz viel Schund.<br />
Ich sage: Sie denken schon wieder in festgefahrenen, alten Mustern, in denen klassische Darstellungsformen höher stehen als Blogartikel (die ja nicht als Höheres taugen) und in denen das Internet kein gleichwertiges Medium ist.</p>
<p>Oder, um es noch einmal kurz zu sagen, Sie sagen: Der klassische Weg ist der vom Lokalblättchen zur Lokalzeitung zur (gegebenenfalls) Überregionalen, das ist gut so und Punkt. Schließlich hat man sich ja mal darauf geeinigt, dass das Volo und so weiter.<br />
Das ist genau die Haltung, die ich kritisiere, zu genau der Situation, die ich kritisiere. Aber das steht ja auch eigentlich schon alles oben.</p>
<p>&#8212;-<br />
Ich bin doch ganz froh, dass der Text als Glosse ungeeignet ist. Das hat einen relativ einfachen Grund: Er ist keine Glosse. Sollte die Bemerkung ohnehin ausschließlich abfällig gemeint gewesen sein, wovon ich zu Ihren Gunsten einmal nicht ausgehe, dann haben Sie sich selbst für jede weitere Diskussion disqualifiziert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ex-Praktikant</title>
		<link>http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/#comment-88</link>
		<dc:creator>Ex-Praktikant</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:50:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://beim-wort-genommen.de/?p=228#comment-88</guid>
		<description>Also, ohne Praktikum kein Praktikum, kein Pr...
ist gleichermassen Quatsch, wie richtig.
In einer Readktion wird mit einem sehr hohen Anspruch und unter permanentem Zeitdruck gearbeitet. Der Praktikant sollte also schon gewisse Fertigkeiten mitbringen. Und nicht bei ZEIT, SZ, FAZ etc. erlernen. Das ist ewta so, als wollte ein Autointeressierter sein KfZ-Schulpraktikum bei AMG oder Brabus machen.
Ich habe bei unserer Kleinstadtzeitung (Auflage ca. 3000, der Verlag ca. 19000) mein erstes Praktikum gemacht. Hingegangen, persönlich nachgefragt und vorgestellt, zwei Wochen später angefangen. Zwei Wochen Praktikum, bezahlt wie jeder Freie nach Zeilen. DAnach habe ich da als freier MA am Wochenende gearbeitet. Zuerst Kindergärten, dann Pfarrfest, Fereinlager. Dann Konzerte, Kabarett (Dieter Nuhr, Wilfreid Schmickler etc.). Damit habe ich nach drei Jahren ohne Probleme ein viermonatiges Praktikum bei der SZ bekommen. Danach habe ich im Studium als Freier beim Bonner GA angefangen. Wieder Karnickel, Katzen, Kirchen, Bauernhöfe etc. Und dann, nach fünf Jahren habe ich meine erste Grosse Reportage von der Frankfurter Buchmesse geschrieben und Wahlberichterstattung aus dem Kreishaus gemacht.
Jetzt laufen meine Volontariatsbewerbungen und nicht mal schlecht. Das ist der normale, schaffbare Lauf der Dinge und JEDER Journalist wird die sagen, dass es so gelaufen ist. 
Zum Thema Blog: Du weisst selber wieviel Schrott im Internet kursiert und ehrlich, deine bittere, persönliche und leider auch als Kommentar oder Glosse ungeeignterer text oben zeigt, dass zwar (fast) jeder Journalist bloggen kann, aber noch lange nicht jeder Blogger Journalist ist.
Denn nicht von ungefähr haben sich die deutschen Verleger und Gewerkschaften darauf geeinigt mit dem Volo die Grundlage für eiine qualitativ hochwertige, allen Redaktionen genügende Ausbildung zu sichern.

Also: frag beim Kreisboten, dem Anzeigenblättchen etc. und dann lauf dir die Hacken ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ohne Praktikum kein Praktikum, kein Pr&#8230;<br />
ist gleichermassen Quatsch, wie richtig.<br />
In einer Readktion wird mit einem sehr hohen Anspruch und unter permanentem Zeitdruck gearbeitet. Der Praktikant sollte also schon gewisse Fertigkeiten mitbringen. Und nicht bei ZEIT, SZ, FAZ etc. erlernen. Das ist ewta so, als wollte ein Autointeressierter sein KfZ-Schulpraktikum bei AMG oder Brabus machen.<br />
Ich habe bei unserer Kleinstadtzeitung (Auflage ca. 3000, der Verlag ca. 19000) mein erstes Praktikum gemacht. Hingegangen, persönlich nachgefragt und vorgestellt, zwei Wochen später angefangen. Zwei Wochen Praktikum, bezahlt wie jeder Freie nach Zeilen. DAnach habe ich da als freier MA am Wochenende gearbeitet. Zuerst Kindergärten, dann Pfarrfest, Fereinlager. Dann Konzerte, Kabarett (Dieter Nuhr, Wilfreid Schmickler etc.). Damit habe ich nach drei Jahren ohne Probleme ein viermonatiges Praktikum bei der SZ bekommen. Danach habe ich im Studium als Freier beim Bonner GA angefangen. Wieder Karnickel, Katzen, Kirchen, Bauernhöfe etc. Und dann, nach fünf Jahren habe ich meine erste Grosse Reportage von der Frankfurter Buchmesse geschrieben und Wahlberichterstattung aus dem Kreishaus gemacht.<br />
Jetzt laufen meine Volontariatsbewerbungen und nicht mal schlecht. Das ist der normale, schaffbare Lauf der Dinge und JEDER Journalist wird die sagen, dass es so gelaufen ist.<br />
Zum Thema Blog: Du weisst selber wieviel Schrott im Internet kursiert und ehrlich, deine bittere, persönliche und leider auch als Kommentar oder Glosse ungeeignterer text oben zeigt, dass zwar (fast) jeder Journalist bloggen kann, aber noch lange nicht jeder Blogger Journalist ist.<br />
Denn nicht von ungefähr haben sich die deutschen Verleger und Gewerkschaften darauf geeinigt mit dem Volo die Grundlage für eiine qualitativ hochwertige, allen Redaktionen genügende Ausbildung zu sichern.</p>
<p>Also: frag beim Kreisboten, dem Anzeigenblättchen etc. und dann lauf dir die Hacken ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

